„Meine Frau ist nicht einverstanden, dass wir das Haus belehnen und ich habe ein sehr gutes Jobangebot von der Konkurrenz bekommen, das ich nicht ausschlagen kann“, mit diesen Worten platzt oft der Traum vom internen Nachfolger.

Diesen Vorfall habe ich bereits unzählige Male in verschiedenen Varianten von meinen Mandanten gehört. Meist ist ein guter Mitarbeiter kein guter Unternehmer und umgekehrt. Die Beispiele, die ich zu sehen bekomme, sind stets ähnlich. Der Unternehmer sucht sich einen Mitarbeiter aus, den er zu seinem Nachfolger kürt. Dieser geniesst die Rolle als Primus inter Pares und lässt es sich gut gehen, ohne Verantwortung tragen zu müssen. Nimbus, meist eine Lohnverbesserung und das gute Gefühl vom Chef, den anderen vorgezogen zu werden, sind unbezahlbare Privilegien. Doch wenn der Tag X kommt und die Nachfolge vollzogen werden soll, fallen sämtliche Vorzüge weg. Dafür sieht der designierte Kronprinz sich konfrontiert mit dem Risiko einer eigenen Unternehmung, Verantwortung tragen und Entscheidungen treffen zu müssen und die finanzielle Unsicherheit, ob am Ende noch genug Geld für ihn übrig bleibt. So stellt sich der typische Nachfolger sein Leben nicht vor. Es ist eine Frage der Typologie: Geraten der Unternehmer und der Nachfolger bereits nach kurzer Zeit aneinander, z.B. über die zukünftige Firmenstrategie, wäre dies eigentlich ein positives Zeichen für den unternehmerischen Charakter des Nachfolgers. Doch mit diesem Nachfolger will sich der Chef nicht die nächsten zwei Jahre auseinander setzten bis es soweit ist, mit der geplanten Pensionierung. Hier läuft es meistens darauf hinaus, dass sich die Wege frühzeitig trennen. Im anderen Fall, wie eingangs beschrieben, entwickelt sich alles bestens, bis der Firmeninhaber eine Auszeit nimmt, um dem Nachfolger sozusagen eine Probephase zu gewähren. Dabei stellt der Unternehmer stets fest, dass ohne ihn nichts läuft, weil der Nachfolger zwar ein loyaler, fleissiger und zuverlässiger Mitarbeiter ist, jedoch keine Unternehmerpersönlichkeit zeigt. So muss dieses Experiment abgebrochen werden. So bleibt noch der Verkauf an einen externen Nachfolger, der finanziell und operativ die Verantwortung übernimmt und nach einer kurzen Übergabe das Unternehmen selbstständig führt.

Hans Jürg Domenig informiert am Wissenslunch vom «NOSUF» am 1. Dezember in Frauenfeld im Hotel Blumenstein über Tücken und Erfolg bei der erfolgreichen Nachfolgeregelung.

Als einziger Helpy-Experte des Schweizerischen Gewerbeverbandes gibt Hans Jürg Domenig kostenlos telefonische Auskunft, wie die Firmen-Nachfolge angepackt werden kann. Kostenlose Anfragen an info@firmen-nachfolge-verkauf.ch an mit dem Stichwort „NOSUF“.

Hans Jürg Domenig führt die Firma ANSATZ AG Firmen-Nachfolge-Verkauf seit 26 Jahren in Bad Zurzach, Chur, Oberglatt, Thayngen und Waldshut-Tiengen (D).

 

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