Der FC Luzern kommt dem Klassenerhalt immer näher. Die Zentralschweizer gewinnen gegen St.      Gallen hochverdient 6:2 und rücken in der Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung auf Aarau auf Platz 6 vor.

Mann des Spiel für die Luzerner war Jakob Jantscher. Der Österreicher erzielte das 1:0 (3.) und das 2:1 (12.) und leitete die drei Treffer von Sally Sarr (42.), Marco Schneuwly (61.) und François Affolter (76.), die alle im Anschluss an eine Standardsituation fielen, mit Flanken ein. Beim 6:1 von Dario Lezcano war Jantscher begleitet von einem Szeneapplaus bereits ausgewechselt worden.

Für den FCL-Topskorer Schneuwly war es bereits der 14. Treffer der Saison, Verteidiger Affolter, der beim zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Dzengis Cavusevic nicht gut ausgesehen hatte (7.), feierte seine Torpremiere. Den zweiten Treffer für die Gäste, die in der zweiten Halbzeit desolat auftraten und sich ihrem Schicksal ergaben, schoss der eingewechselte Goran Karanovic in der 82. Minute.

Dass es ein schwarzer Abend für die St. Galler werden würde, hatte sich früh abgezeichnet. Bereits in der 2. Minute sprang der Ball Nisso Kapiloto an die Hand, was einen Penalty und das frühe 0:1 zur Folge hatte. Die neu formierte Innenverteidigung der St. Galler mit Muhamed Demiri und Kapiloto zeigte sich auch in der Folge der Aufgabe nicht gewachsen. Und ab der 11. Minute fehlte mit Jeff Saibene auch der Chef an der Linie, nachdem der St. Galler Trainer wegen Reklamierens auf die Tribüne verbannt worden war.

Auch Luzern war es in der ersten Halbzeit nicht gelungen, seine gewichtigen Ausfälle in der Defensive zu kaschieren. Bei den Luzernern fehlten mit Tomislav Puljic, Kaja Rogulj und Claudio Lustenberger drei Verteidiger, die Gäste mussten mit Captain Stéphane Besle, Everton und Dejan Janjatovic auf drei zentrale Stützen verzichten.

 

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