Der Gourmet Turf Club Zürich unter dem Präsidium von Heinz Belz, Frauenfeld führte seine Generalversammlung 2016 im Restaurant Traube in Dietingen durch.

Rund 30 Mitglieder und Gäste des Gourmet Turf Clubs Zürich haben sich zu ihrer erst vierten GV im Restaurant Traube in Dietingen getroffen. Der Verein hat sich die Pflege des Netzwerks unter den Vereinsmitgliedern, das bewusste Erleben von Gourmet-Events und die Förderung des Rennsports auf seine Fahne geschrieben. Wie Präsident Heinz Belz in seinem Jahresbericht ausführte, zählt der Verein heute 40 Mitglieder, die sich aus der ganzen Schweiz rekrutieren. Ziel Angestrebt wird eine Mitgliederzahl von 50. Als Höhepunkt des Vereinsjahrs erwähnte Belz den Ausflug in die Bündner Herrschaft mit Kutschenfahrt und kulinarischen Höhepunkten. Zur Tradition gehört ferner der Besuch des Herbstmeetings auf der Frauenfelder Pferderennbahn. Als Gesellschaftsanlass wird für das kommende Jahr ein Ausflug nach Davos, verbunden mit einem Golferlebnis und kulinarischem Highlight vorgeschlagen. Unter dem Traktandum Wahlen wird Heinz Belz als Präsident einstimmig bestätigt. Ruth Felder ersetzt Hansjürg Rhyner im Kassieramt. Als neue Aktuarin für Petra Schiltknecht, die ebenfalls ihren Rücktritt eingereicht hat, wird Silvia Stachel gewählt. Umrahmt wurde die GV durch stimmungsvolle Beiträge der Sängerin Tamara Landolt. Sie wusste mit ihren selbst geschriebenen und komponierten Songs zu begeistern.

Die Welt braucht eine Geldreform

Im Anschluss an den geschäftlichen Teil referierte der solothurner Wirtschaftsjournalist Christoph Pfluger zum Thema „Die Welt braucht eine Geldreform“. Geld besteht gemäss Pfluger aus Schulden. Die Banken schöpfen Geld, indem sie Kredite verleihen. Das Problem bestehe nun darin, dass die Schulden viel grösser seien, als Geld zur Verfügung stehe. Banken könnten mit sehr wenig Kapital immer neues Geld schaffen. Das führe zu einem Wachstumszwang. Unendliches Wachstum in einer endlichen Welt sei aber kaum möglich. Darum komme es zu Wachstum ohne reales Wachstum. Denn über 75 des Geldes, das Banken als Kredite neu schaffen, gehe nicht mehr in die Realwirtschaft, sondern wandere direkt in die Finanzwirtschaft und werde zum Spekulieren und Ablösen von Schulden eingesetzt. Rund ein Drittel aller Bezahlungen seien versteckte Zinszahlungen. So finde eine laufende Umverteilung von denen, die arbeiten, zu den Vermögenden statt. Diese Umverteilung habe seine Grenzen. Wie lange dieses Spiel so weitergetrieben werden könne, sei eine offene Frage.

 

 

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