BG_Schloss_und_Park_Arenemberg_15x10cm_300dpi_Nachweis_BodenseegartenMeersburg, 16. März 2016 – Der archäobotanische Garten in Frauenfeld ist das 14. Mitglied, der Verein Bodenseegärten ist weiter auf Wachstumskurs. Eine Zusage für eine Interreg V-Förderung wird in den kommenden Wochen erwartet. Mit den Fördermitteln wird das Netzwerk die Region weiter als ideales Ziel für Gartenliebhaber präsentieren. Mit Gartenevents und Neuigkeiten aus den Mitgliedsgärten bietet das Gartenjahr am Bodensee auch in diesem Jahr viele Höhepunkte. Unter anderem geht die Lange Nacht der Bodenseegärten in eine neue Runde. www.bodenseegaerten.eu



Archäobotanischer Garten Frauenfeld ist neustes Mitglied
Zum Naturmuseum und Museum für Archäologie Thurgau gehört der Archäobotanische Garten Frauenfeld, der das neuste Mitglied der Bodenseegärten ist. Wer sich auf eine Reise durch die Gartengeschichte am Bodensee begeben will, findet hier alte Getreide, Gemüse-, Textil- und Färberpflanzen. Auf 300 Quadratmetern wachsen viele beinahe vergessene Sorten. Heil- und Gewürzkräuter strömen betörende Düfte aus und farbenprächtige Acker-Wildkräuter erfreuen das Auge. Das Museum zeigt, wie die urgeschichtlichen Ackerbauern über die Jahrtausende immer geschickter die Felder bestellten.

 
Neuigkeiten aus den Bodenseegärten
Die Bodenseegärten können 2016 erstmal auf einer Steinzeittour erkundet werden. Besucht werden der archäobotanische Garten Frauenfeld, die Landesausstellung zu den Pfahlbauten Bad Buchau und das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen. Auch ein Geschichtsrundgang in Eschenz gehört zum Programm. Die Steinzeittour dauert zwei Tage und beinhaltet eine Übernachtung. Der Preis beginnt pro Person im Doppelzimmer ab 109 Euro, Veranstalter ist art cities Reisen aus Konstanz.
Auf dem Arenenberg entsteht derzeit eine neue Gartenwelt rund ums Napoleonschloss. Hunderte Hortensien werden zu Ehren von Hortense de Beauharnais gepflanzt, die schon 2016 die ersten Blüten zeigen werden. Ab dem 5. Juni 2016 führt zudem ein neuer Rundweg durch die Gartengeschichte. Bei dem großen Spaziergang entdecken Gäste nicht nur historische Gärten, sondern erfahren auch etwas über modernen Gartenbau. Der Zugang zum Patriziergarten auf dem Gelände ist ab diesem Sommer kostenfrei möglich.
Das Garten-Rendezvous am Untersee vernetzt seine Stationen (meist Privatgärten) mit Fahrradrouten. Die „Gartenrouten per Pedal“ führen zu den schönsten Gärten auf der Schweizer Seeseite, auf der Halbinsel Höri und der Insel Reichenau sowie rund um Radolfzell und Allensbach am Bodensee. Die Tourenvorschläge der Garten-Rendezvous-Broschüre werden ergänzt von Karten, Höhenprofilen und detaillierten Routenbeschreibungen auf der Untersee-Website.

 
Interreg V-Projekt: Natur und Kultur im Garten (2015-2018)
Die Bodenseegärten haben sich erneut um Interreg-Fördergelder beworben. Anfang April wird der Bescheid dazu erwartet, es geht um 420.000 Euro, die über drei Jahre ausgeschüttet werden sollen. Bisher stehen alle Ampeln auf Grün, so die Signale aus Tübingen. Der Verein reichte das Projekt „Bodenseegärten – Natur und Kultur im Garten“ ein. Ziel ist, für die Themen zu sensibilisieren und den Verein Bodenseegärten zukünftig mehr in die Breite entwickeln. So soll das Thema Gärten in verschiedenen Kreisen weiter etabliert werden. Neben der einheimischen Bevölkerung und Touristen sollen auch Hotellerie und Gastronomie, Wirtschaft, Kommunen und Politiker angesprochen werden. Damit soll auch nicht zuletzt all diesen Gruppen einen oft „einfachen“ Weg zur nachhaltigen/sanften Entwicklung aufgezeigt werden.

 
Lange Nacht der Bodenseegärten – eine Erfolgsgeschichte
Auch 2016 laden die Bodenseegärten wieder zu mehreren Gartenfesten ein, die „Lange Nacht der Bodenseegärten“ geht ins zweite Jahr. Am 11. Juni beteiligen sich die Kartause Ittingen, der Gartenkulturpfad Überlingen, der Seeburgpark Kreuzlingen, der Feng Shui und Skulpturengarten, das Hotel Zürn in Wasserburg, der Privatgarten von Nicole Kalitta in Konstanz, die Gärten des Garten-Rendezvous am Untersee und des Grenzenlosen Gartenerlebnisses Hegau/Schaffhausen. Einen Tag später, am 12. Juni lädt das Schloss Wartegg in seinen Landschaftspark. Am Ende des Sommers, am 10. September, ist es Zeit für die lange Nacht in der Arenenberger Gartenwelt, der A. Vogel Heilpflanzenwelt in Roggwil und in weiteren Gärten des Garten-Rendezvous am Untersee sowie beim Grenzenlosen Gartenerlebnisses Hegau/Schaffhausen. Einen Tag später, am 11. September, gehen die langen Gartennächte im Archäobotanischen Garten Frauenfeld zu Ende.
Informationen zu allen Angeboten finden sich in der Broschüre zu den „Bodenseegärten“ und auf der Website www.bodenseegaerten.eu
Kontakt: „Bodenseegärten“, Internationale Bodensee Tourismus GmbH, Hafenstr. 6, D-78462 Konstanz, Tel. +49 7531 90 94 90, info@bodenseegaerten.eu, www.bodenseegaerten.eu.

 

 

Weitere Vereinsneuigkeiten der Bodenseegärten

 

Unterstützer aus Tourismus und Wirtschaft

 
Das Konstanzer fünf Sterne Hotel Riva unterstützt seit 2016 die Bodenseegärten als Touristischer Partner. Das Haus empfiehlt sich als idealer Ausgangspunkt für individuelle Erkundungstouren rund um den See. Als neuer Sponsor ist ebenfalls die Ricoter Erdaufbereitungs AG aus Aarberg im Boot. www.hotel-riva.de, www.ricoter.ch
Bodensee-Zertifizierungsstelle für die Plakette „Natur im Garten“
Die Bodenseegärten sind eine Zertifizierungsstelle für „Natur im Garten“, 2016 auch mit eigenem Zertifizierer für den Thurgau, St. Gallen und Schaffhausen. Naturgärten, die ohne Gifte, Kunstdünger und Torf auskommen, können sich das vom Gartennetzwerk mit einer „Natur im Garten-Plakette“ bestätigen lassen. 2015 wurden bereits die ersten Gärten ausgezeichnet, dieses Jahr sind rund um den See im Mai und Juni Infoveranstaltungen geplant. Die Prüfung kostet EUR 25 / CHF 32 für die Plakette und EUR 30 / CHF 37,50 für die Bewerbung. www.bodenseegaerten.eu/naturimgarten

 
In Kürze: „Bodenseegärten – Eine Reise durch die Zeit“

 
Seit Jahrtausenden arbeiten fleißige Gärtner und Landschaftsarchitekten am See. Zeugnis hierfür legen rundherum unzählige Parks und Gärten ab. Am westlichen Bodensee finden sich besonders viele davon. Hier sitzen die Gründungsmitglieder des Gartennetzwerks „Bodenseegärten – Eine Reise durch die Zeit“. Es sind: die Inseln Mainau und Reichenau, der Schlosspark, der Patriziergarten sowie die Lehrgärten auf dem Arenenberg, die Parks von Salem und Meersburg, die Gärten des ehemaligen Kartäuserklosters Ittingen, sowie viele weitere kleine Privatgärten am Untersee, die ihre Tore für Gäste öffnen. Seit 2015 gehören auch der Überlinger Gartenkulturpfad, die Parkanlage von Schloss Wartegg, die Villen und Parks an der Bayerischen Riviera Lindau sowie die A. Vogel Naturheilpflanzenwelt in Roggwil dazu. Neustes Mitglied ist der Archäobotanische Garten in Frauenfeld. Finanziert wird der Verein Bodenseegärten aus Mitgliederbeiträgen. Erwartet werden außerdem Fördermittel des Interreg V-Programms (Bescheid April 2016).

 
Gartentermine
Lange Nächte der Bodenseegärten

 
11. Juni und 10. September 2016
http://www.bodenseegaerten.eu/langenacht

 
Die unterschiedlichen Programme für die jeweiligen langen Nächte der Bodenseegärten werden unter anderem auch auf den Webseiten der Gärten bekannt gegeben. Einige wenige Veranstaltungen können nur durch eine vorherige Anmeldung besucht werden. Beginn der Veranstaltung ist jeweils zwischen 18.00 und 19.00 Uhr.

 
Veranstaltungen in den Bodenseegärten

 
ab 26. Mai 2016 Solistenkonzerte auf Arenenberg
15.05.2016 Ittinger Pfingstkonzert im Kreuzgarten, Warth
16.05.2016 Picknick-Konzert in der Schlossanlage von Salem
10.06.2016 Stiftungskonzert, 7. Serenade der Stiftung Napoleon III., Salenstein
26.06.2016 Bischofszeller Rosenwoche – Sonntagskonzert, Bischofszell
07.07.2016 Stadtgartenkonzerte Radolfzell, 14. und21.07.2016
27.07.2016 Mainau Open Air: Justus Frantz & Philharmonie der Nationen
04.08.2016 Konzert Jugend Brass Band Forum Ostschweiz, BBZ Arenenberg

 

 
Gartentouren online

 
Tourismus Untersee als Mitglied der Bodenseegärten bietet seit 2016 fünf Tourenvorschläge an.
– Tour 1: Reichenau – Radolfzell, 35,3 km, 153 hm, 3h
– Tour 2: Radolfzell und Achried, 22,7 km, 85 hm, 2h
– Tour 3: auf der Halbinsel Höri, 26,2 km, 219 hm, 3 h
– Tour 4: Thurgauer Seerücken, 35,2 km, 603 hm, 4 h
– Tour 5: Gartenkunst & Besenbeiz, 26,3 km, 469 hm,3 h

 
Adressen der teilnehmenden Gärten und Parks:

 
Kräutergarten nach dem „Hortulus“ auf der Insel Reichenau (D), beim Münster St. Maria und Markus in Reichenau Mittelzell. Eintritt frei. Informationen: Tourist-Information, Pirminstrasse 145, D-78479 Insel Reichenau, Tel. +49 7534 92 07 0,
info@reichenau-tourismus.de, www.reichenau-tourismus.de

 
Blumeninsel Mainau (D), D-78465 Insel Mainau, Tel. +49 7531 303-0, info@mainau.de, www.mainau.de. Eintritt: 20. März bis 25. Oktober 2015. Eintritt: Erwachsene: 19 Euro, Familien-Tagesticket (gültig für Eltern und ihre Kinder bis einschl. 15 Jahre): 39 Euro, Kinder (bis einschl. 12 Jahre): gratis, Sonnenuntergangsticket ab 17 Uhr: 1/2 Preis auf alle Tickets.

 
Schloss und Park Arenenberg (CH), (Napoleonmuseum Thurgau), CH-8268 Salenstein,
Tel. +41 58 345 74 10, napoleonmuseum@tg.ch, www.napoleonmuseum.ch. Der Eintritt zum Landschaftspark ist frei. Der Eintritt zum neuen Mittelaltergarten beträgt 5 Franken.

 
Arenenberger Schulgärten (CH), Bildungs- und Beratungszentrum (BBZ) Arenenberg, CH-8268 Salenstein, Tel. +41 71 663 33 33, info@arenenberg.ch, www.arenenberg.ch. Der Eintritt ist frei.

 
Stiftung Kartause Ittingen (CH), CH-8532 Warth bei Frauenfeld, Tel. +41 52 748 44 11,
info@kartause.ch, www.kartause.ch, www.kunstmuseum.ch. Der Eintritt zu vielen Gärten der Kartause ist frei. Einige sind im Rahmen einer Museumsbesichtigung zu besuchen. Eintritt Museum inkl. Audioguide mit vier Garten-Themenführungen für 10 Franken.

 
Kloster und Schloss Salem (D), D-88682 Salem, Tel. +49 7553 9165 336, schloss@salem.de
www.salem.de. Eintritt: Erwachsene: 7 Euro / ca. 9 Franken (Zahlung per Kreditkarte in Franken möglich), Kinder bis 6 Jahre: frei, Kinder 6-15 Jahre: 3,50 Euro / ca. 3,50 Franken, Familien: 17,50 Euro.

 
Neues Schloss Meersburg (D), Schlossplatz 12, D-88709 Meersburg, Tel. +49 7532 8079 410, info@neues-schloss-meersburg.de, www.neues-schloss-meersburg.de. Der Eintritt in den Schlossgarten ist frei.

 
Garten-Rendezvous am Untersee (D, CH), Informationen: Tourismus Untersee e.V., Im Kohlgarten 2, D-78343 Gaienhofen, Tel. +49 7735 9190 55, info@tourismus-untersee.eu, www.tourismus-untersee.eu, www.garten-rendezvous-bodensee.de. Der Eintritt in die beteiligten Gärten und Parks ist mehrheitlich frei.

 
Archäobotanischer Garten Frauenfeld (CH) beim Naturmuseum Thurgau, Freie Strasse 24, CH-8510 Frauenfeld, Tel. +41 58 345 74 00, naturmuseum@tg.ch, www.naturmuseum.tg.ch. Der Eintritt ist frei.

 
Überlinger Gartenkulturpfad (D), Rundweg ab Badgarten, Informationen: Kur und Touristik Überlingen GmbH, Landungsplatz 5, D-88662 Überlingen, Tel. +49 7551 94 715-22, info@ueberlingen-bodensee.de, www.ueberlingen-bodensee.de. Ganzjährig frei begehbar.

 
Lindauer Gartenkulturpfad (D) durch die Villen und Parks an der Bayerischen Riviera, Informationen: Lindau Tourismus und Kongress GmbH, Alfred-Nobel-Platz 1, D-88131 Lindau, Tel. +49 8382 2600 20, info@lindau-tourismus.de, www.lindau-tourismus.de

 
Schloss Wartegg (CH), Von Blarer Weg, CH-9404 Rorschacherberg, Tel. +41 71 858 62 62, schloss@wartegg.ch, www.wartegg.ch. An Wochenenden führen Fachleute durch den Park.

 
Alfred Vogel Naturheilpflanzenwelt (CH), Erlebniszentrum EchinaPoint auf dem Gelände der Bioforce AG, Grünaustrasse 4, CH-9325 Roggwil, Tel. +41 71 454 62 42, www.erlebnisbesuche.avogel.ch. Täglich geöffnet von 8 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 
Thurgau Tourismus(CH), Gartenkanton Thurgau, Egelmoosstrasse 1, CH-8580 Amriswil, Tel. +41 71 414 11 44, www.thurgau-bodensee.ch

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