RebeccaC Schnyder (004) (002)URAUFFÜHRUNG PREMIERE 12. MAI 2016

 

18.30 Uhr SPIELSTÄTTE PANORAMAHALLE SÄNTIS

 

Und wieder geht es in die Berge! Bereits zum zweiten Mal zeigt das Theater Konstanz in Kooperation mit der Schweizerischen Säntisbahn-AG eine Uraufführung in der Panoramahalle auf dem Säntisgipfel, 2501 m. ü. M.

 

 

Ein ganz besonderes Ereignis: Speziell für den Säntisgipfel hat die Schweizer Autorin Rebecca C. Schnyder im Auftrag des Theater Konstanz einen Text geschrieben. Herausgekommen ist ein packendes, psychologisches Kammerspiel. Ihr Stück »und wenn sie gingen« spielt in einer kargen, abgelegenen Berglandschaft. Zwei einsame Frauen wohnen dort oben zurückgezogen in der Einöde – die junge Klara und die ältere Elis. Doch als eines Tages Anton, ein junger Mann aus der Stadt, in ihre Lebenswelt einbricht, prallen gegensätzliche Visionen vom Leben in der Urbanität und der Bergidylle aufeinander – und nichts ist mehr wie zuvor.

Die Appenzeller Autorin Rebecca C. Schnyder konfrontiert uns in präziser Spracharbeit vor eindrucksvoller Kulisse mit elementaren Fragen: Was hält uns gefangen? Ist es die Abhängigkeit von anderen – oder liegt das Gefängnis in uns selbst? Was muss geschehen, damit wir aus diesen Fesseln ausbrechen? »und wenn sie gingen« erzählt von verpassten Chancen und Abhängigkeiten und stellt auch die Frage nach unserem Heimatbegriff.

Bei der Produktion auf dem Säntisgipfel wird auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit »Volksmusik-Rebell« Noldi Alder fortgeführt. Zusammen mit Friedrich Schenker komponierte Alder bereits die Musik zur Oper »Mord auf dem Säntis«, die 2011 als Auftragswerk des Theater Konstanz in der Panoramahalle auf dem Gipfel uraufgeführt wurde. Neben Noldi Alder sorgt der »Bismärkli Schuppel« mit ihrem traditionellen Zäuerli-Gesang für die passenden Töne.

 

AUTORIN Rebecca C. Schnyder

 

Rebecca C. Schnyder, 1986 in Zürich geboren und im Appenzeller Land aufgewachsen, lebt und arbeitet als freie Autorin in St. Gallen. Für ihre Arbeiten erhielt sie mehrerer Auszeichnungen, u.a. den »Preis für das Schreiben von Theaterstücken« der Schweizerischen Autorengesellschaft, den Publikumspreis am Autorenwettbewerb der Theater Konstanz und St.Gallen und zuletzt den Zonser Hörspielpreis 2014 für das beste regionale Hörspiel. Mit ihrem Stück »Alles trennt« wurde sie zum Heidelberger Stückemarkt 2015 eingeladen. Im Frühjahr 2016 ist ihr erster Roman »Alles ist besser in der Nacht« im Dörlemann Verlag erschienen.

 

REGIE Claudia Brier

 

Claudia Brier ist Theaterregisseurin und lebt in Konstanz. Sie studierte Schauspieltheater-regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Stage Management an der Royal Academy of Dramatic Art in London und hält einen Executive Master in Arts Administration der Universität Zürich. Sie arbeitete u.a. am Theater Bern, Theater Baden-Baden, Theater Neumarkt Zürich. 2014 realisierte sie das ortsspezifische Theaterprojekt »Fluchtpunkt Paradies« im Konstanzer Tägermoos. Ab der Spielzeit 201572016 ist sie am Theater Konstanz als künstlerische Projekt- und Betriebsleiterin engagiert.

 

MUSIK Noldi Alder

 

Noldi Alder, Appenzeller Volksmusikkünstler, Violinist, Hackbrettspieler, Naturjodler und Vertreter der 4. Generation der Alderdynastie Urnäsch, ist mit Volksmusik aufgewachsen. Nach einem klassischen Violinstudium und dem Erwerb des Lehrdiploms SMPV beteiligte er sich in den letzten Jahren an mehreren Projekten (beispielsweise dem Appenzeller Quintett) und trat als Komponist für Volksmusik und als Entwickler des traditionellen Naturjodels in Erscheinung.

 

 

BÜHNE                                     Steven Kopp

KOSTÜME                               Annie Lenk

MUSIK                                     Noldi Alder

DRAMATURGIE                       Antonia Beermann

DARSTELLER                          Lotti Happle, Friederike Pöschel, André Rohde

CHOR                                      Bismärkli-Schuppel

 

 

Weitere Vorstellungen auf dem Säntis: 13./14./15.5, jeweils 18.30 Uhr

 

 

 

 

In Kooperation mit der Säntisbahn-AG

 

Unterstützt durch

Johannes und Hanna-Baumann-Stiftung

Bertold Suhner Stiftung

Lienhard-Stiftung

 

 

 

In Zusammenarbeit mit dem TAK Theater Liechtenstein.

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