Die Preisdynamik auf dem Thurgauer Immobilienmarkt hat 
definitiv nachgelassen: Die Zeitspanne für den Verkauf wird 
grösser, die Immobilienpreise dürften eher sinken.

Es hat sich schon 2015 gezeigt: Die Transaktionszeiten haben spürbar zugenommen – ein Haus wurde nicht mehr gleich schnell verkauft wie in den Boomjahren zuvor. Man hat in den letzten Jahren gespürt, wie die Zuwanderung aus dem süddeutschen Raum und aus dem Kanton Zürich markant zugenommen hat, dass dann aber die Nachfrage 2015 wieder etwas weniger ausgeprägt war.
Interessenten sind preissensibler
Die Interessenten sind – von Ausnahmen abgesehen – deutlich preissensibler geworden. Die Preise auf dem Thurgauer Immobilienmarkt sind zwar nie in schwindelerregende Höhen gestiegen, trotzdem folgen sie nun dem allgemeinen schweizerischen Trend und dürften zum Teil eher etwas sinken.
Restriktive Kreditvergabe
Kaufen ist angesichts der langanhaltenden Tiefzinsphase auch mit Blick auf die nächsten Monate bestimmt immer noch günstiger als Mieten. Indes ist auch festzustellen, dass sich das Wachstum bei den neu gewährten Hypotheken deutlich verlangsamt hat. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die Kreditvergabe restriktiver gehandhabt wird. Deshalb akzentuiert sich der Trend, dass junge Familien vermehrt nicht mehr in Zentrumsnähe, sondern auf dem Land Liegenschaften suchen, wo die Preise beträchtlich günstiger sind. Ebenfalls wird das Traumhaus wieder etwas kleiner.
Noch immer interessant
Noch immer aber sind Häuser oder Wohnungen im Thurgau bedeutend preiswerter als in der Agglomeration Zürich: Wie die neueste Studie der Grossbank UBS zeigt, ist beispielsweise ein Eigenheim von 120 Quadratmetern im Neubaustandard im Kanton Zürich nur noch für rund 25 Prozent aller Zürcher Haushalte tragbar; für ein ähnliches Objekt im Kanton Thurgau liegt die Reichweite bei 65 Prozent der Zürcher Haushalte.
Marktgerechte Preise
In diesem Umfeld ist es laut Werner Fleischmann, Inhaber von Fleischmann Immobilien, besonders wichtig, beim Kauf oder Verkauf von Liegenschaften auf seriöse Vermittlungsfirmen mit jahrelanger Erfahrung zu zählen. Warum, weiss Herbert Stoop, Präsident der Schweizerischen Maklerkammer: Dank fundierten Marktkenntnissen könnten Liegenschaften ganzheitlich und marktgerecht bewertet werden. So bestehe auch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie zu den geschätzten Preisen verkauft werden können.
Illustrationen zeigen Ansprüche
Deshalb macht Fleischmann Immobilien – als einer der Branchenleader im Thurgau – mit einer neuen Kampagne auf das anspruchsvolle Geschäftsumfeld aufmerksam: Mit originellen Illustrationen der gebürtigen Weinfelderin Sarah Gasser wird aufgezeigt, wie anspruchsvoll der Liegenschaftsverkauf ist. n

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