Die besten Springreiter und Zürich – das ist eine seit Jahren andauernde Liebesgeschichte. Auch am 28. Mercedes-Benz CSI vom 29. bis 31. Januar 2016 startet die Crème de la Crème der internationalen Springreiter-Elite im Hallenstadion. Neun der zehn besten Europäer – angeführt vom Franzosen Simon Delestre – sind genauso mit dabei wie der aktuelle Weltcupleader Christian Ahlmann aus Deutschland. Aus Schweizer Sicht darf sich das Publikum auf Olympiasieger Steve Guerdat sowie die komplette Schweizer EM-Equipe freuen. An den drei Tagen wechseln sich sportlich höchststehende Prüfungen mit Springen, bei denen die Unterhaltung im Vordergrund steht, ab. Weitere Programmhöhepunkte sind die Show «Stars in der Manege», die beliebte Expo als Teil der FESPO und die legendären Mercedes-Benz Partys.

 

Die Startliste des 28. Mercedes-Benz CSI Zürich 2016 präsentiert sich – wie in den Jahren zuvor – im sportlich besten Licht. Nicht weniger als neun der zehn besten Europäer der aktuellen Longines-Weltrangliste gehen in der Limmatstadt an den Start. An der Spitze steht der Franzose Simon Delestre, aktuell die Nummer 2 der Welt. Seine Landsfrau Pénélope Leprevost wird ebenso um das Preisgeld von insgesamt 930’000 Franken mitreiten wie Gregory Wathelet aus Belgien, die Portugiesin Luciana Diniz (Siegerin der Mercedes-Benz Classic 2013) sowie der Schwede Rolf-Göran Bengtson und die Deutschen Ludger Beerbaum, Daniel Deusser und Christian Ahlmann. Letzterer steht souverän an der Spitze der Zwischenklassements der westeuropäischen Liga des Longines FEI World Cup™. Für die Qualität und Attraktivität des Turniers spricht, dass zehn der besten zwölf von ebendiesem Zwischenklassement nach Zürich kommen und in der Hauptprüfung am Sonntag, der Mercedes-Benz Classic, weitere Weltcuppunkte gewinnen möchten. Und dies, obwohl sie schon für das Finale vom März in Göteborg qualifiziert sind oder zumindest ausgezeichnete Chancen haben, auch ohne weitere Punkte um den begehrtesten Titel der Hallensaison mitzukämpfen.

Parade der Sieger am Mercedes-Benz CSI in Zürich

Angesichts des hochkarätigen Teilnehmerfeldes – fünf der bisher sieben Sieger der Weltcupprüfung sind am Start –, zeigt sich Rolf Theiler sehr zufrieden. «Dieses Jahr bieten wir dem Publikum erneut Springsport auf höchstem Niveau und belegen damit einmal mehr die internationale Ausstrahlung des bestbesetzten und höchstdotierten Weltcupturniers der Welt», sagt der Co-Präsident des Mercedes-Benz CSI und zuständig für die sportlichen Belange. Ein kleiner Wermutstropfen bei der Verkündung des diesjährigen Teilnehmerfeldes bleibt jedoch. Der Brite Scott Brash, Weltnummer eins und erster Grand Slam-Sieger der Springreiter, musste seine Teilnahme in Zürich absagen. «Scott Brash gibt seinen Spitzenpferden zurzeit eine Pause und für seine jungen Pferde käme ein Einsatz an einem Fünf-Sterne-Turnier noch zu früh», erklärt Rolf Theiler. Er bedauere die Absage, habe jedoch vollstes Verständnis, da das Wohl der Pferde immer Vorrang habe. Umso mehr dürfen sich die Zuschauer auf den irischen Überflieger Bertram Allen freuen. Sein internationales Debut gab der 20-jährige erst 2013 und steht dennoch bereits an siebter Stelle der Weltrangliste. Allen ist eines der grössten Talente im Springsport und wird mit seinem Können auch das Zürcher Publikum begeistern. Schon 2015 setzte er mit dem zweiten Platz bei der Mercedes-Benz Classic ein Ausrufezeichen.

Alle Schweizer Topreiter mit dabei

Begeistern möchte sein Heimpublikum auch der amtierende Olympia- und Weltcupsieger Steve Guerdat. Seine grossen reiterlichen Fähigkeiten an wichtigen Wettkämpfen bewies der Romand einmal mehr im April 2015. Beim Weltcupfinale in Las Vegas holte der 33-Jährige nach zwei zweiten und einem dritten Platz den begehrtesten Titel der Hallensaison. Damit ist Guerdat erst der dritte Schweizer nach Markus Fuchs (2001) und Beat Mändli (2007), dem dieser Erfolg gelang. Nach Zürich reist Steve Guerdat ohne sein Goldpferd Nino de Buissonnets. «Nino geht dieses Jahr keine Hallenturniere mehr. Der Fokus liegt bei ihm nun gänzlich auf den Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im kommenden Sommer», erklärt der in Herrliberg (ZH) wohnende Jurassier. Für Rio 2016 empfehlen wollen sich auch die anderen Schweizer, die in Zürich an den Start gehen. Mit Janika Sprunger, Romain Duguet, Paul Estermann, Martin Fuchs und Ersatzreiter Niklaus Rutschi tritt die komplette EM-Equipe an, welche letzten Sommer in Aachen im Teamwettbewerb die Bronzemedaille holte. Ebenso wenig fehlt Pius Schwizer, der 2013 die Hauptprüfung – die Mercedes-Benz Classic – gewinnen konnte. Neben den bereits erwähnten Schweizern sind auch der amtierende Schweizer Meister Werner Muff sowie Jane Richard Philips und Claudia Gisler mit dabei. Gisler hat aufgrund ihrer guten Leistungen in Basel die letzte CSI-Wildcard erhalten.

Neues und Bewährtes im Programm

«Um den Bedürfnissen des Publikums noch mehr entgegenzukommen, gibt es dieses Jahr verschiedene Programmänderungen», erklärt Co-Präsident Reto Caviezel. So beginnt der Longines Grand Prix am Freitagabend neu um 19:30 Uhr und das Mercedes-Benz Jump & Drive wird vorgezogen. Ebenfalls neu wird jeder Turniertag mit der Show abgeschlossen. Somit wird am Samstagabend die bisherige Abschlussveranstaltung – das Lerchpartner.ch Knockout – im Zeitplan nach vorne verschoben und zwar auf 20:15 Uhr. Inhaltlich erfährt die beim Publikum beliebte Prüfung ebenfalls eine Neuerung: Nachdem sie sich schon bei der LGT Private Banking Challenge mit der Weltelite messen können, dürfen einige junge Schweizer Nachwuchsreiter danach auch beim Knockout die Profis herausfordern. Eine feste Grösse bleiben die attraktive und vielseitige Expo im Foyer des Hallenstadions und in der Messe Zürich, in welcher zeitgleich die Ferienmesse FESPO stattfindet. Am Freitag- und Samstagabend lockt die Mercedes-Benz Party alle Nachtschwärmer ins Turnierhotel Swissôtel. Insgesamt werden 2016 neun internationale Prüfungen ausgetragen, mit der zum Longines FEI World Cup™ gehörenden Mercedes-Benz Classic als bewährter Höhepunkt am Sonntagnachmittag. Wie gewohnt wird diese Prüfung live vom Schweizer Fernsehen übertragen. Neu ist, dass der Longines Grand Prix am Freitagabend live auf TV24 ausgestrahlt wird.

Zirkusatmosphäre am Mercedes-Benz CSI Zürich

Die rund einstündige Show steht dieses Jahr ganz im Zeichen des Zirkus. In der von LGT Private Banking präsentierten Show «Stars in der Manege» hat die legendäre Schweizer Zirkusdynastie Knie ihren grossen Auftritt. Oliver Höner, Co-Präsident und verantwortlich für den künstlerischen Teil des Anlasses, freut sich sehr, den Zuschauern mit Fredy Knie jun. und seiner Familie Pferdeexperten von Weltrang präsentieren zu dürfen. Dabei gibt es für das Publikum nicht nur viel zum Staunen, sondern auch einiges zum Lernen. Altmeister Fredy Knie jun. arbeitet in der Manege mit jungen Pferden und erklärt dabei live, wie er die Youngsters in die Hohe Kunst der Dressur einführt. Ebenfalls mit dabei ist Tochter Géraldine Katharina Knie, die mit ihren Araberhengsten genauso begeistert wie ihr Ehemann Maycol Errani, der mit 28 Pferden in der Manege die berühmte Karussell-Nummer präsentiert. Auch die jüngste Knie-Generation – es ist bereits die 8. – wird mit Chanel Marie Knie in der Show einen bezaubernden Auftritt haben.

 

Im weiteren zeigen Rosi Hochegger und ihre Tiere grosses Zirkuskönnen. Die Deutsche und ihr schlafendes Pferd Scout (es kann natürlich noch mehr!) haben das Zürcher Publikum bereits 2010 für sich eingenommen. Diesmal nimmt die mit einem Preis für vorbildliche Tierhaltung ausgezeichnete Künstlerin neben Hengst Scout auch ihre verspielten und schlauen Hunde mit. Lacher sind da garantiert. Gänsehaut hingegen versprechen Jean-Marc Imbert und sein Team. Der vielseitig begabte Franzose wird mit seiner Ungarischen Post begeistern. Ein wagemutiges Artistenduo im Todesrad verblüfft zudem mit atemberaubender Akrobatik.

Zu den langjährigen Partnern kommen drei neue

Neben den langjährigen Partnern wie Mercedes-Benz, Longines, LGT Private Banking sowie Lerchpartner.ch konnten die Verantwortlichen mit Toneatti, Marsano und Erdgas drei bekannte Marken als neue Partner gewinnen. Und der Kanton Zürich verlängert sein bisheriges Engagement für weitere fünf Jahre. «Nur dank unseren langjährigen aber eben auch neuen Partnern ist ein solcher sportlicher Grossevent heute überhaupt noch realisierbar», betont Reto Caviezel.

Tickets weiterhin für alle Tage erhältlich

Noch sind für alle Tage des Mercedes-Benz CSI Tickets zu haben, allerdings sind einzelne Kategorien schon beinahe ausverkauft. Tickets sind im Internet unter www.mercedes-csi.ch, beim Mercedes-Benz CSI, Telefon 044 723 13 13, oder beim Ticketcorner erhältlich. Jugendliche bis 16 Jahre geniessen Gratiseintritt.

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