Auch in Winterthur werden die Stadtfüchse immer frecher. Einer drang beispielsweise in ein Haus ein und legte sich ins Bett. Dieses Verhalten sei nicht wesensgemäss, teilte die Stadtpolizei am Dienstag mit. Begünstigt werde diese Entwicklung jedoch durch unerwünschtes Füttern.

Die Stadt Winterthur ist gemäss Mitteilung mit ihren zahlreichen Grünflächen auch für den Fuchs ein attraktiver Lebensraum. Wie bei jedem Wildtier wird die Grösse der Population hauptsächlich durch das Futterangebot beeinflusst.

Zusätzlich zum bereits bestehenden Nahrungsangebot kommt es immer wieder vor, dass Füchse von Hand gefüttert werden. Durch dieses Füttern verlieren die Füchse ihre natürliche Scheu. Solche Füchse folgen dann Spaziergängern auf zudringliche Weise. In einem Einzelfall drang ein Fuchs gar in ein Haus ein und legte sich in ein Bett.

 Im Laufe eines Monats musste die Flur- und Umweltpolizei drei Füchse im Wohngebiet erlegen. Wahrscheinlich seien sich Personen, welche Füchse füttern, nicht bewusst, dass schlussendlich nur noch das Erlegen der Tiere übrig bleibt, heisst es weiter. Die Flur- und Umweltpolizei rät deshalb davon ab, Wildtiere zusätzlich zu füttern.

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