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Der Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, zwischen Hochschulen und Unternehmen, zwischen Forschung und Praxis steht auch beim 16. Thurgauer Technologietag im Zentrum, namentlich in der Messe mit zahlreichen Ausstellern aus den verschiedensten Bereichen.

In den Medien ist die Digitalisierung omnipräsent, spätestens seit das diesjährige World Economic Forum (WEF) in Davos die Thematik unter dem Begriff «Industrie 4.0» ins Zentrum des Interesses gerückt hat. Völlig zu Recht, denn die Digitalisierung durchdringt und verändert in Wirtschaft und Gesellschaft mittlerweile fast alle Bereiche. Daher ist die Digitalisierung auch das Schwerpunktthema des diesjährigen Thurgauer Technologietages vom Freitag, 18. März, bei der GDELS-Mowag in Kreuzlingen – mit viel Praxisbezug.
Der Umfang der Veränderungen durch die Digitalisierung und vor allem auch das Tempo der Entwicklungen stellen die Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Die Digitalisierung bietet aber auch grosse Chancen – und damit Perspektiven: Prozesse können effektiver und effizienter gestaltet werden, neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen. Der Thurgauer Technologietag 2016 will aufzeigen, welche Möglichkeiten die Digitalisierung eröffnet – auch für die Thurgauer Wirtschaft. In drei Blöcken beschäftigen sich Impulsreferate mit den grossen und wichtigen Themen in diesem Bereich, gefolgt von der prägnanten Vorstellung ausgewählter Projekte, die in enger Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft entstanden sind. Denn die Zielsetzung des Thurgauer Technologietages ist auch bei der 16. Auflage unverändert: die Förderung des Wissens- und Technologietransfers von der Forschung in die Praxis.

 

Digitalisierung zum Anfassen
Um den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft geht es auch in der Messe, in der – nebst vielen Thurgauer Firmen – wieder zahlreiche Hochschulen, Institute, Forschungseinrichtungen, Netzwerke und Fachstellen mit einem Stand vertreten sein werden. Ein Highlight wird dabei der Stand der ZHAW School of Engineering, Winterthur, sein, wo unter dem Titel «Industrie 4.0: Digitalisierung zum Anfassen» live miterlebt werden kann, welche Möglichkeiten das Internet der Dinge bietet: In der Halle verteilte Sensoren erfassen vor Ort die Besucherbewegungen. Die so gewonnenen Daten werden zentral analysiert und visualisiert und steuern schliesslich einen Industrieroboter, der am Stand den Weg weist zur momentan interessantesten Stelle in der Ausstellung.

 

Abschluss mit weiteren Höhepunkten
Nach dem «Schlusspunkt» mit Joël Luc Cachelin, Geschäftsführer des Think Tanks «Wissensfabrik» und Autor des Buches «Offliner – Gegenkultur der Digitalisierung», wird die keineswegs selbstverständliche Möglichkeit geboten, das gastgebende Unternehmen, die General Dynamics European Land Systems-Mowag, besichtigen zu können. Es gibt also verschiedene gute Gründe, am 16. Thurgauer Technologietag dabei zu sein und sich gleich dafür anzumelden, am besten online unter www.technologietag.ch, wo auch der Flyer mit detailliertem Programm heruntergeladen werden kann.

 

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