So lautet das Motto von Othmar Benz, Inhaber des Personalberatungsbüros «Trio Personal» in Frauenfeld. Er ist ein offener Mensch, der mit einer positiven Grundhaltung durchs Leben geht.

Othmar Benz engagiert sich seit seiner Jugend immer wieder in Vereinen und Organisationen. In jüngerer Vergangenheit war er trotz starker beruflicher Belastung rund zehn Jahre lang im OK Ferienpass Frauenfeld und im Vorstand des Gewerbevereins tätig. In der Gemeinde arbeitete er zwölf Jahre in der Rechnungsprüfungskommissionmit. Diese Engagements nimmt er aus der tiefen Überzeugung auf sich, dass man etwas für die Allgemeinheit tun muss. «Wenn man immer nur darauf wartet, was die anderen tun, passiert wenig!» So lautet kurzzusammengefasst die Haltung von Othmar Benz dazu.

Ausgleich findet er auf dem Rad
pp2Wer sich beruflich und in der Freizeit so stark engagiert wie unser heutiger Gast, braucht einen Ausgleich. Den findet Benz im Sport, vorwiegend auf dem Rad, sei es nun das Rennvelo oder das Mountain Bike.Das bringt für ihn einen doppelten Effekt: man mache dabei etwas für die eigene Fitness und könne gleichzeitig etwas erleben. Auf dem Rad könne er «das Hirn richtiggehend auslüften! » Im Winter ist neben Fitness vor allem Skifahren angesagt.

Fremde Länder und Kulturen
Während des Urlaubs zieht es Familie Benz in fremde Länder, um etwas zu sehen und Neues kennen zu lernen. Präferenzen gibt es dabei kaum, lediglich, dass es sie eher in die Wärme locke. In den vergangenen Jahren nahm Familie Benz über die Organisation AFS sporadisch Austausch-Studentinnen und -Studenten bei sich auf. Diese bleiben rund ein Jahr, lernen Deutsch und besuchen eine Kantonsschule oder ein Gymnasium. Das führe vielfach zu Kontakten mit den Familien. Daraus resultierten nicht selten Einladungen. So seien sie bereits nach Thailand und Jamaica gekommen.

Auf diese Weise lerne man ein Land und seine Leute durch eine ganz andere Optik kennen als ein normaler Tourist. Wenn man mit Einheimischen unterwegs sein könne, sei der Zugang zu Land und Leuten intensiver. Das Spannende an Ferien ist gemäss Benz, dass man das Nichtstun, das Erleben und Kennenlernen miteinander verbinden könne. Neben Thailand und Jamaica haben sie auch diverse Regionen in Afrika und Amerika bereist. Es gebe noch so vieles auf dieser Erde zu entdecken, dass kein Grund vorhanden sei,zweimal die gleiche Destination zu besuchen, auch wenn es noch so faszinierend gewesen sei.pp1

Dem Genuss nicht abgeneigt
Othmar Benz schätzt, wie er uns verrät, feines Essen begleitet von einem guten Glas Wein. Er favorisiere italienische und spanische Qualitätsweine, sei aber auch offen für andere (nur gut müssen sie sein!). Es gehe ihm hier wie beim Reisen. Bei so viel Interessantem lohne es sich durchaus, offen zu bleiben, um immer wieder Neues zu entdecken. Neben Wein geniesst das ehemalige Mitglied der Stadtmusik Altstätten auch guten Jazz. Die internationale Jazzwoche «generations» ist darum ein Anlass, den er gerne und intensiv besucht. Aktiv musiziert Benz heute nicht mehr. Ein Engagement in einem Musikverein mit einer bis zwei Proben pro Woche lägen neben seinem grossen beruflichen Engagement schlicht nicht mehr drin.

Dafür nimmt er gerne eine Zeitung (er ist politisch sehr interessiert) oder ein Buch zur Hand. Diese Tatsache erstaunt bei seinen vielseitigen Interessen kaum, wohl aber deren Inhalt. Er ist besonders angetan von allgemein verständlichen Büchern über Quantenphysik. Das Faszinierende daran ist für ihn, mit welch offenem Geist sich die Wissenschafter an das Thema heranmachen,um in neue Dimensionen vorstossen zu können.

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