Noch nichts vor über die kalten Wintertage? Am 17. Januar 2015 ist es wieder soweit: Am Volksfilmtag in Weinfelden kann man sich bei Popcorn & Co. mit Schweizer Filmen eindecken.

Persönliches Daniel Felix wurde die Filmkamera praktisch in die Wiege gelegt. Durch seinen Vater Kurt Felix kam er schon früh in Kontakt mit dem Fernsehen. Heute ist er als Sendeleiter beim Schweizer Radio und Fernsehen tätig und führt eigene Videoproduktionen durch. Nebst Werbefilmen macht er auch Produktionen fürs Theater. Seine zweite Leidenschaft gilt der Eisenbahn und diese Kombination galt als Startschuss für den Volksfilmtag. Unterstützt wird er dabei von Liberty-Cinema-Inhaber Conny Schmölder und Alexandra Beck sowie von Franziska Schenk und Max Iseli.

Persönliches
Daniel Felix wurde die Filmkamera praktisch in die Wiege gelegt. Durch seinen Vater Kurt Felix kam er schon früh in Kontakt mit dem Fernsehen. Heute ist er als Sendeleiter beim Schweizer Radio und Fernsehen tätig und führt eigene Videoproduktionen durch. Nebst Werbefilmen macht er auch Produktionen fürs Theater. Seine zweite Leidenschaft gilt der Eisenbahn und diese Kombination galt als Startschuss für den Volksfilmtag. Unterstützt wird er dabei von Liberty-Cinema-Inhaber Conny Schmölder und Alexandra Beck sowie von Franziska Schenk und Max Iseli.

Der erste Volksfilmtag im Januar 2014 war in Weinfelden ein voller Erfolg. Viele zog es in den kalten Wintertagen ins Kino. Doch wie kam es zu diesem Volksfilmtag? Aufgrund des Erfolges des Eisenbahnfilms «Die Bahn im mittleren Thurgau» fragte die Gemeinde Weinfelden den Filmemacher Daniel Felix an, diesen Film aufzuführen. Daraus entstand die Idee des Volksfilmtags, der von Daniel Felix und Alexandra Beck ins Leben gerufen wurde. In Zusammenarbeit mit dem Kino Liberty Cinema Weinfelden wurde der Volksfilmtag auf die Beine gestellt. Dass dieser die drei Kinosäle füllen würde, hätten die Veranstalter selbst nicht gedacht. Selbst Leute, die praktisch nie ins Kino gehen, besuchten den Anlass.
Ein ganzer Tag im Kino

Conny Schmölder und Daniel Felix beim Begutachten eines 35mm-Films.Bild: Max Iseli

Conny Schmölder und Daniel Felix beim Begutachten eines 35mm-Films.Bild: Max Iseli

Auch dieses Jahr wird es am 17. Januar 2015 wieder einen Volksfilmtag geben. Den ganzen Tag können sich die Besucher dem Filmgenuss fröhnen, zwischen den drei Sälen bewegen und sich das Programm ansehen, das ihnen am besten gefällt. Das Thema dieses Mal lautet «Heimat» und es werden mehrere Kurz,- Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt, die einen engen Bezug zur Schweiz haben. Als Spielorte dienen nicht nur die Berge als Kulisse, auch ein Campingplatz ist mit dabei. Es sind nicht nur Filme neueren Datums, sondern auch alte Schweizer Filmklassiker wie «HD Läppli», «Heidi und Peter» oder «Die Schweizermacher» darunter. Auch Filme, die sonst nie gezeigt werden, kommen zum Zug. Im Saal 3 werden am Vormittag in zwei Dokumentarfilmen Rätoromanen und die Walser gezeigt, wie sie leben und welche Sprache bzw. Dialekt sie sprechen. Das beste ist: Die Filme werden ohne Pause dazwischen gezeigt, was für zusätzlichen Filmgenuss sorgen wird. Für 35 Franken kann man sich ein Tagesticket ergattern. Wer lieber nur halbtags dabei sein will, holt sich das Matinée-Ticket oder Aprés-midi-Ticket für 20 Franken. Es empfiehlt sich allerdings zu reservieren, da die Anzahl Sitzplätze im Liberty Cinema beschränkt ist.
Zeit zum Diskutieren
Es ist nicht so, dass die Filme nonstop über die Leinwand flattern, im Gegenteil: Das Programm verläuft so, dass es zwischen den einzelnen Filmen längere Pausen gibt. Ziel der Veranstalter ist es, dass nach den Filmen anregende Diskussionen entstehen können und sich der Volksfilmtag nicht nur auf die Filme selbst konzentriert. Wer weiss, ob man im Kino vielleicht auf alte Bekannte trifft. «Wir wollen, dass sich die Leute auch wirklich Zeit nehmen, miteinander darüber zu reden und gleichzeitig besteht auch die Möglichkeit, sich ausreichend im Filmstübli verpflegen zu können», meint Daniel Felix. Das fünfköpfige Team dieses Filmfestivals hat derzeit alle Hände voll zu tun. Technisch muss alles einwandfrei funktionieren, damit alle Filme abgespielt werden können. «Wir sind aber guter Dinge und hoffen, dass wir Jung und Alt mit dem Volksfilmtag ansprechen können.»

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