wolfwallstreetSchon als junger Mann weiss Jordan Belfort sehr genau, was er will: seinen ganz persönlichen amerikanischen Traum. Zunächst noch unerfahren steigt er bei der New Yorker Börse ein und entwickelt sich schnell zu einem der erfolgreichsten und abgebrühtesten Broker. Ende der Achtzigerjahre zelebriert er einen exzessiven und luxuriösen Lebensstil, der ihm schon bald den Titel «The Wolf of Wall Street» einbringt. Doch da dabei nicht alles mit legalen Mittel zugeht, hat er bald das FBI am Hals.

Martin Scorseses fünfte Zusammenarbeit mit Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio basiert auf den gleichnamigen Memoiren von Jordan Belfort. Obwohl in den Achtzigerjahren angesiedelt, ist der Film unverkennbar eine Kritik an den Auswüchsen des heutigen Kapitalismus und dabei radikaler als Oliver Stones «Wall Street»-Filme. Von Scorsese gewohnt gekonnt inszeniert, bleibt er dabei auch einem seiner Lieblingsthemen, den zwielichtigen Persönlichkeiten seiner Heimatstadt, treu. Aus den durchgehend bestens besetzten Nebenrollen sticht einmal mehr Matthew McConaughey 
heraus.  Blickpunkt: Film

 

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