Zum 12. Mal findet am 22. Mai der slowUp Schaffhausen-Hegau statt. Von Beginn an war das länderübergreifende Event ein voller Erfolg und verspricht es auch in diesem Jahr wieder zu werden.

Abgeleitet aus dem englischen «slow down – pleasure up», was in etwa soviel wie « Alltagshektik ablegen – Beflügelndes erleben» heisst, ist der Begriff «slowUp» in der Schweiz längst in aller Munde. Das literarische Wortspiel ist dabei in der Vergangenheit zum Synonym für ein sportliches Freizeiterlebnis der Superlative geworden, das an zahlreichen Orten der Schweiz jedes Jahr aufs Neue Tausende von Menschen anzieht. So auch in der Region Schaffhausen-Hegau. Hier wird er am Sonntag, 22. Mai, zwischen 10 und 17 Uhr stattfinden. «Der slowUp ist ein länderübergreifendes Erlebnis für Jung und Alt und kann mit allen nicht motorisierten Verkehrsmitteln absolviert werden. Im Vordergrund soll es dabei um den Spass an der Sache gehen», so Marcel Theiler vom Gesamt-OK. Eine grosse Zahl an Veranstaltungen und Aktivitäten in den beteiligten Gemeinden macht die Veranstaltung, gerade auch für Familien, zum besonderen Erlebnis.
Hintergrund
Der slowUp Schaffhausen-Hegau erlebt in diesem Jahr seine 12. Auflage. «Inspiriert vom ersten slowUp, der im Vorfeld der Expo.02 stattgefunden hatte, wurde vom damaligen Staatsschreiber Reto Dubach die Idee angeregt, das Ereignis auch in unserer Region durchzuführen.» Nach der Einreichung des Konzepts bei der nationalen slowUp-Projektleitung und der Gründung eines Trägervereins stand dem Event nichts mehr im Weg. Bereits seine erste Durchführung am 29. Mai 2005 wurde ein voller Erfolg. «Etwas abhängig vom Wetter nehmen seit damals immer zwischen 25’000 und 32’000 Personen an unserem slowUp teil. Das macht das Ereignis zu einem der grössten in der Region.»
Begegnungen fördern
Schirmherren vom slowUp Schaffhausen-Hegau sind Reto Dubach und Frank Hämmerle, Landrat im Kreis Konstanz. Nicht zuletzt diese Dualität widerspiegelt den länderübergreifenden Charakter der Veranstaltung. Seit der ersten Stunde war dieser angestrebt gewesen. «Gerade unsere Region eignet sich dafür besonders.» Der slowUp versteht sich denn auch als Forum für Begegnungen. «An den einzelnen Festplätzen treffen sich Leute aus beiden Ländern, tauschen sich aus und lernen sich besser kennen. Und das ist es auch, was wir wollen.»
Route und Programm
Gelegenheiten dafür werden am slowUp zahlreiche geboten. Punkto Tempo und Distanz kann jeder, nach individuellem Ermessen und Können am Grossereignis teilnehmen. Von Schaffhausen aus gesehen führt der 38 km lange, weitestgehend flache und für den motorisierten Verkehr gesperrte Rundkurs über Herblingen, Thayngen, Gottmadingen, Buch, Ramsen, Gailingen, Dörflingen und Büsingen bis wieder zurück nach Schaffhausen. In Thayngen hat man die Möglichkeit, durch die Fahrt im Gratis-Shuttle nach Dörflingen, die Distanz zu halbieren. Für die in Ramsen zu überwindenden 90 Höhenmeter steht auf einer Distanz von rund einem Kilometer ein selbiger zur Verfügung. Jede der beteiligten Gemeinden wartet mit einem umfangreichen unterhaltsamen Rahmenprogramm für alle Alterskategorien auf. «Ein grosser Hotspot wird, neben dem Herrenacker in Schaffhausen auch in diesem Jahr wieder Gottmadingen sein.» Hier und auch in Herblingen wird der slowUp mit einem warmUp bereits am Tag davor festlich begangen. Erfahren Sie hier mehr zum slowUp: www.slowup.ch n

 

No Comments