Die professionelle Eingliederung von Arbeitslosen in den Berufsalltag soll gefördert werden. Dies ist das Ziel des Vorstands von Kompass Arbeitsintegration, der an der Mitgliederversammlung vom Mittwochabend, 16. März 2016, bestellt wurde. Neu gewählt wurde Daniel Wittwer.

 

Bei den ordentlichen Gesamterneuerungswahlen des Vereins Kompass bestätigten die Mitglieder den Vorstand mit Roman Salzmann, Bischofszell, als Präsident, Hans Ueli Rohner, Bischofszell, als Vizepräsident, Lukas Dick, Weinfelden, als Kassier und Rahel Aebersold, Zürich, als Aktuarin. Neu gewählt wurde Daniel Wittwer, Romanshorn. Der Vereinsvorstand nimmt als Aufsichtsorgan die strategische Führung von Kompass Arbeitsintegration wahr und pflegt den Kontakt zum kantonalen Auftraggeber, dem Amt für Wirtschaft und Arbeit.

 

Aufträge aus Privatwirtschaft
Präsident Roman Salzmann verabschiedete an der Versammlung zudem die langjährigen Vorstandsmitglieder Ruth Haller, Walter Luginbühl und Henri Waldvogel. Er freute sich über die guten Kontakte des Vorstands zum operativen Team und zum Hauptauftraggeber Kanton. Die qualifizierten Mitarbeitenden hätten trotz anspruchsvollen Rahmenbedingungen wesentlich dazu beigetragen, dass Kompass Arbeitsintegration als verlässlicher Partner wahrgenommen werde. Er ermunterte die Mitglieder, in ihrem Arbeitsalltag mögliche Auftraggeber in der Privatwirtschaft im Auge zu behalten, denn: «Wir können dank Aufträgen aus Gewerbe und Industrie gleich zweifach positiv zum Thurgauer Arbeitsmarkt beitragen: Einerseits können wir Arbeitslose sinnvoll fördern und wieder integrieren, andererseits können wir Aufträge für die Wirtschaft übernehmen, die sonst wegen des Kostendrucks ins Ausland verlagert werden müssen.»

 

Kürzere Verweildauer
An der Mitgliederversammlung wurden überdies die Rechnung 2015 mit einem positiven Ergebnis sowie die gleich bleibenden Mitgliederbeiträge genehmigt. Die Mitglieder erfuhren vom neuen Geschäftsführer Marcel Rüegger einige Details über die erfreuliche Entwicklung bei Kompass Arbeitsintegration, wo im schweizweiten Vergleich relativ tiefe Kosten und eine im Vergleich zum Vorjahr höhere Wiedereingliederungsquote verzeichnet würden. Laut Rüegger haben sich die Mitarbeitenden gut und motiviert auf die neue, vom Kanton vorgegebene Situation eingestellt: Die Arbeitslosen dürfen seit diesem Jahr nur noch für drei statt wie bisher sechs Monate in einer Abteilung von Kompass Arbeitsintegration beschäftigt und gefördert werden können. Bei Bedarf seien Verlängerungen möglich. Die Umstellung und die neuen Anforderungen hätten jedoch einen entsprechenden Mehraufwand mit sich gebracht.

 

 

No Comments