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Quelle: WEMF AG


A

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

AdClicks und AdImpressions AdClicks bezeichnen die Zahl der Klicks auf ein werbetragendes Objekt (Banner oder Button). Banner sind mit einem Link ausgestattet und führen zu einer weiterführenden Information des Werbetreibenden, z.B. auf dessen Homepage (die nicht verlinkten und in diesem Sinne statischen Buttons verlieren zunehmend an Bedeutung).

Die AdImpressions weisen die Anzahl der Sichtkontakte von Internet-Nutzern mit einem Werbemittel aus. Anders als bei den bisher herangezogenen Meßeinheiten „Visits“ (Anzahl der Besuche eines Nutzers bei einem Online-Angebot) und „PageImpressions“ (Anzahl der Abrufe einzelner Seiten eines Online-Angebotes) können die AdImpressions auch bei dynamischen, d.h. für jeden Nutzer individuell zusammengestellten Angeboten, die Zahl der Werbekontakte erfassen. Auch neue dynamische Formen der Internetwerbung, die nicht mehr statisch in eine Seite eingebunden sind, sondern ihren Adressaten zu bestimmten Tageszeiten oder in Abhängigkeit vom Nutzerverhalten erreichen, sind mit der neuen Einheit meßbar. Damit sind AdImpressions die einzige Werbeeinheit, mit der verläßlich auf die Zahl der erzielten Werbemittelkontakte in Online-Angeboten geschlossen werden kann

AdRequests „AdRequest“ ist ein zu den o.a. AdImpressions konträrer Vorschlag des DMMV (November 98) und meint die konkrete Abfrage eines Werbemittels. Wenn ein Werbemittel von einem Werbetraegerserver oder dem Server seines Agenten angefordert wird, so wird diese Abfrage in einem Log-File des Werbeträgerservers oder dem seines Agenten protokolliert und somit als „Ad Request“ gezählt.

AdReporting ist kein Meßkriterium sondern ein standardisierter Leistungsbericht für Online-Werbekampagnen, in denen verschiedene Meßkriterien dargestellt und formularmäßig zusammengefaßt werden. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) sowie der Deutscher Multimedia Verband haben sich im November 1998 darauf verständigt, wie ein solcher Leistungsbericht aufgebaut sein soll. Vergleiche eine Pressemitteilung des DMMV

Affinität / Affinitätsindex: Indikator, der die Eignung eines Mediums, eine Zielgruppe zu erreichen, ausdrückt. Verhältnis der Reichweite in der Zielgruppe zur Reichweite insgesamt, indexiert (auf 100 bezogen). Affinitäten über 100 weisen auf eine überdurchschnittliche, von unter 100 auf eine unterdurchschnittliche Eignung eines Titels in der betreffenden Zielgruppe hin.
Affinitätsindex = Reichweite in % in der Zielgruppe x 100 / Reichweite in % insgesamt.

Agglomeration: Definition gemäss Volkszählung 2000 (Bundesamt für Statistik). Download PDF-Karte «Agglomerationen, Einzelstädte und Metropolen der Schweiz».

Akzeptanz: Übereinstimmung der Anmutung des Untersuchungsobjektes mit der Bedürfnisstruktur des Konsumenten.

APX (Average Page Exposure) bzw. durchschnittliche Seitenbeachtung: Quantitative Beurteilung der Nutzung einer durchschnittlichen Seite in der Ausgabe eines Titels. Schritt in Richtung der Beachtungsmessung von Inseraten (>> Werbemittel). Der APX berechnet sich aus Multiplikation der Anzahl der normativen Pick-ups pro Ausgabe mit der durchschnittlichen Lesemenge pro Pick-up: APX = Anzahl Pick-ups pro Ausgabe x Lesemenge pro Pick-up. Ein APX von 0,9 bedeutet z.B., dass eine Seite in einem bestimmten Titel durchschnittlich 0,9-mal aufgeschlagen wird. Der APX-Wert ist ein Mass zur Beurteilung der Transportleistungsstärke einer Seite in einem Titel und ergänzt somit die Reichweite, die die Transportleistung einer Ausgabe insgesamt beurteilt. Dieser Wert wurde in der MACH Basic 2000 bis 2002 publiziert.

Auflagebeglaubigung: Mit der WEMF/SW-Auflagebeglaubigung soll sichergestellt werden, dass die Auflagezahlen der regelmässig erscheinenden Printmedien (Titel) nach denselben Kriterien pro Pressekategorie ermittelt werden und somit vergleichbar sind. Details sind im Reglement der WEMF/SW-Auflagebeglaubigung festgelegt.
Die Verbände der Werbewirtschaft anerkennen die WEMF/SW-beglaubigten Auflagen offiziell als die allein massgeblichen. Die offiziell anerkannte Auflage eines Print-Presseproduktes in der Schweiz trägt das Siegel «WEMF/SW-beglaubigt». Nur werberelevante Titel, deren Auflagezahlen im Bulletin veröffentlicht werden, können die deklarierten Zahlen ab dem 1. Oktober unter Angabe der Erhebungsperiode als «WEMF/SW-beglaubigt» bezeichnen. Nur die beglaubigten Auflagen sind im Auflagenbulletin  resp. online publiziert, jeweils im Herbst.
Die Beglaubigung basiert auf dem Prinzip der Selbstdeklaration; die gemeldeten Auflagezahlen gelten als definitiv beglaubigt. Die Prüfung der werberelevanten Titel, die ihre Auflage beglaubigen lassen, erfolgt durch die externen Revisionsgesellschaften PricewaterhouseCoopers und Ernst & Young. Sollten bei der Überprüfung Abweichungen festgestellt werden, werden diese in einer Korrekturliste publiziert.

Auflagebestätigung: Verlage, welche die Auflage ihrer Titel nur zuhanden der Post durch die WEMF bestätigen lassen, dürfen sich nicht als  «WEMF/SW-beglaubigt» bezeichnen. Die Details sind im Reglement der WEMF/SW-Auflagebeglaubigung und Auflagebestätigung Post festgelegt. Die Liste der Auflagebstätigung Post ist nicht öffentlich.

Ausschöpfungsquote: Anteil der Personen, die tatsächlich befragt wurden.

Average Page Exposure: >> APX.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Banner Impressions, Sold Banner Impressions und Sell Through Rate Banner Impressions (BI) sind die Anzahl der Banner, die einem Nutzer praesentiert werden. Eine Seite kann mehr als einen Banner enthalten. Bezahlte Textlinks werden dabei als Banner gezaehlt. Die Gesamtanzahl aller belegbaren Bannerplätze nennt man Banner Inventory (Bannerbestand). Sold Banner Impressions (BIs) sind die Banner Impressions, die verkauft werden konnten. Sell Through Rate (SR) ist der Quotient aus BI und BIs

Beglaubigte Auflage: >> Auflagebeglaubigung.

Bekanntheit, gestützte und ungestützte Erinnerung, Branding Unabhängig von ihren direkten Wirkungen auf den Traffic von Websites oder den Erfolg von Online-Shops hat Online-Werbung auch Auswirkungen auf die Bekanntheit der beworbenen Marke allein dadurch, daß die Online-Werbung mehr oder weniger bewußt angeschaut wird, auch wenn sie nicht angeklickt wird. Branding ist schwierig zu messen und wird typischerweise in Umfragen ermittelt. Die „gestützte Erinnerung“ gibt den Prozentsatz der Befragten an, die sagen, daß sie die Marke kennen, wenn man sie ihnen nennt. Die „ungestützte Erinnerung“ ist der Prozentsatz der Befragten, die bei einer Frage nach Marken einer Produktgruppe oder eine Branche die bestimmte Marke nennt. Die ungestützte Erinnerung ist in der Regel niedriger als die gestützte Erinnerung. Die Attribute eines Images können durch Befragungen der jeweiligen Zielgruppe gemessen werden.

Benchmarking: Vergleich der eigenen Position mit dem Konkurrenzumfeld.

Bruttoreichweite: Summe der Reichweiten verschiedener Werbeträger. Entspricht der Kontaktsumme. Siehe auch: Reichweite (Nettoreichweite).

Bruttostichprobe: Ausgangsstichprobe gemäss Untersuchungsdesign. >> Nettostichprobe.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

CATI (Computer Aided Telephone Interviews): Computerunterstützte telefonische Interviews.

Cinecom-Kino-Pools: Download PDF-Karte «Cinecom-Kino-Pools».

Conversion Rate Diese Umwandlungsrate bezeichnet den Prozentsatz von Besuchern eines Online-Shops, der einen Kauf tätigt. Typisch sind Werte zwischen 1 und 5 Prozent, was nichts anderes heißt als daß von 100 Besuchern 95 oder 99 den Shop wieder verlassen, ohne etwas gekauft zu haben.

Copytest: Abschätzung bzw. Prüfung der Werbewirkung eine Werbemittels. Oft unter Einbezug des redaktionellen Teils einer Zeitung oder Zeitschrift.

CPA, CPO, CPC, CPL, CPM, CPV Es handelt sich um Kostengrößen. Die im Rahmen einer Kampagne oder einer Abrechungsperiode entstandenen Kosten werden in Bezug gesetzt zu der Häufigkeit, mit der User die Anzeige angeklickt haben (CPA: Cost per AdClick), den erfolgten Bestellungen (CPO: Cost per Order), den gewonnenen Neukunden (CPC: Cost per Custumer, gelegentlich aber auch: Kosten fuer Tausend geklickter Banner), den generierten Adressen (CPL: Cost per Lead) oder der Anzahl der Besuche (CPV: Cost per Visit).

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Demografie: Anzahl, Struktur und Entwicklung der Personen in einem bestimmten Gebiet. Demografische Merkmale: z.B. Alter und Geschlecht. >> Soziodemografie.

Durchschnittliche Seitenbeachtung: >> APX.

Durchschnittskontakt / Opportunity to see (OTS): Die >> Bruttoreichweite eines >> Mediaplans ist in der Regel grösser als seine >> Nettoreichweite. Der Durchschnittskontakt (OTS) gibt das Verhältnis zwischen Brutto- und Nettoreichweite eines Mediaplans an. Die Formel lautet: OTS = Bruttoreichweite (Kontaktsumme) eines Mediaplans / Nettoreichweite eines Mediaplans. Der OTS zeigt die Zahl der Durchschnittskontakte pro erreichte Person. Er ist gleichzeitig ein Indiz für die Überschneidungsintensität. Je höher der OTS, desto höher sind die >> externen und/oder die >> internen Überschneidungen. >> Kontakt, >> Kontaktkosten.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Engerer Nutzerkreis (ENK), grundsätzlich gilt: ENK = Heavy User + Medium User. Print: Mindestens 3 von 6 Nummern eines Titels werden normalerweise gelesen. Kino: Kinobesuch mindestens alle 3 Monate. Internet / Radio / TV: Nutzung (fast) täglich oder mehrmals pro Woche. Websites: Nutzung (fast) täglich, mehrmals pro Woche oder 1-mal pro Woche.

ENK: >> Engerer Nutzerkreis.

Erscheinungsintervall, letztes: Bei täglich erscheinenden Titeln: gestern; bei wöchentlich erscheinenden Titeln: letzte 7 Tage; bei 14-täglich erscheinenden Titeln: letzte 14 Tage; bei monatlich erscheinenden Titeln: letzte 4 Wochen.

Exklusivleser: Gegenbegriff zum Doppelleser. Der Exklusivleser nutzt von zwei befragten Titeln nur den einen und zeigt keine Überschneidung mit dem anderen Printmedium.

Externe Überschneidung (Doppelleser): Gibt die Überschneidung zwischen den Leserschaften zweier oder mehrerer Titel an. Durch die externe Überschneidung reduziert sich die >> Nettoreichweite gegenüber der >> Bruttoreichweite (>> Kontaktsumme). >> Durchschnittskontakt.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Feldarbeit / Feldphase: Erhebungszeitraum.

Filterfragen: Je nach Antwort werden bestimmte Fragen übersprungen. Die Filterführung erfolgt bei CATI-Interviews aufgrund der Programmierung. >> CATI.

Frequency-Frage: Betrifft die Anzahl aufeinanderfolgender Nummern eines Titels, die normalerweise gelesen oder durchgeblättert werden.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Gesamtauflage: Zeitungen mit Kopfblättern bzw. Teilausgaben, die unter verschiedenen Titelbezeichnungen zum Teil parallel im Lesermarkt auftreten.

Gewichtung: Ausgleich von Ausfällen und eventuellen Stukturverschiebungen der realisierten Stichprobe durch Multiplikation mit entsprechenden Gewichtungsfaktoren.

Grossauflage: Einige Zeitungen werden sowohl in einer Normal- als auch in einer Grossauflage verbreitet, die in der Regel 1-mal pro Woche erscheint und gratis an alle Haushalte eines bestimmten Gebiets verteilt wird. Mit bestimmten Zusatzfragen und einem speziell entwickelten Auswertungsmodell wird das Leseverhalten für Grossauflagen (G) und für Normalauflagen (N) ermittelt und getrennt ausgewiesen. >> Normalauflagen.

GRP Gross-Rating-Point (Kontaktsumme): Leistungs- bzw. Performance-Indikator eines Mediaplans. Zeigt den Werbedruck des Plans. Der GRP entspricht der Kontaktsumme von jeder Insertion einer Werbebotschaft in den verschiedenen Medien. Der GRP ist identisch mit der Bruttoreichweite in %. Die Formel lautet: GRP = Nettoreichweite in % x Durchschnittskontakt (OTS). >> Nettoreichweite, >> Durchschnittskontakt.

Grundgesamtheit: Gesamtheit der Elemente einer untersuchten Zielgruppe, aus der eine >> Stichprobe gezogen werden soll.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Heatmap: Internes Auswertungstool für Teilnehmer am >> Net-Audit. Heatmap erlaubt diverse, detaillierte Analysemöglichkeiten für das eigene, im Net-Audit gemessene Angebot, die weitere Informationen bieten als diejenigen, die im Net-Audit publiziert sind. Die aus dem Heatmap gewonnenen Informationen sind jedoch nicht für Publikationszwecke bestimmt.

Heavy User: Print: lesen normalerweise 6 oder 5 von 6 aufeinander folgenden Nummern eines Titels. Kino: Kinobesuch mindestens 1-mal pro Monat. Internet / Radio / TV: Nutzung (fast) täglich. Websites: Nutzung (fast) täglich oder mehrmals pro Woche. >> Medium User, >> Light User.

Hochrechnung: >> Projektion.

Hochrechnungsbasis MACH Basic: Fortschreibung der Volkszählung ESPOP des Bundesamtes für Statistik (mittlere Wohnbevölkerung), reduziert um jene Personen, die definitionsgemäss nicht zur MACH->>Grundgesamtheit gehören.

Hochrechnungsfaktor: Gibt das Verhältnis von >> Stichprobe zur >> Grundgesamtheit an. Der Hochrechnungsfaktor zeigt, für wie viele Personen eine interviewte Person stellvertretend Auskunft erteilt hat. Die Formel lautet: Hochrechnungsfaktor = Grundgesamtheit / Stichprobengrösse.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Impact: Wirkung und Erfolg von Kommunikationsmassnahmen, Gesamteindruck (z.B. einer Anzeige).

Inseratestatistik der Schweizer Presse: Gibt Auskunft über das verkaufte und verrechnete Inserate-Seitenvolumen. Im Auftrag des Verbandes Schweizer Presse und des VSW Verband Schweizerischer Werbegesellschaften wird diese Volumenstatistik durch die WEMF AG für Medienforschung erhoben. Erhoben werden die kommerzielle Werbung (aufgeteilt in s/w und farbig) und die Rubrikinserate (aufgeteilt in Stellen, Immobilien und übrige Rubrikinserate) in Schweizer Presseerzeugnissen. Methode und Teilnehmer: Selbstdeklaration durch die teilnehmenden Verlage. Publikation: monatlich, jeweils ab dem 14. eines Monats, online anrufbar.

Interessenswelten: Die 33 Themenbereiche der MACH Basic werden zu 7 Interessenswelten zusammengefasst: «Moderne Welt», «Klassisch-musische Welt», «Welt des Geldes und der Politik», «Welt der schönen Dinge», «Natürliche Welt», «Familiäre Welt», «Frohe Welt». Diese Interessenswelten werden auch in der >> MACH Consumer verwendet.

Intermedia-Vergleich: Bewertung und Vergleich der Leistungsdaten zwischen verschiedenen Mediengruppen / Kategorien.

Interne Überschneidung (Kontaktwachstum, Kumulation): Bei der Nutzung mehrerer Ausgaben desselben Titels werden Teile der Leserschaft mehrfach erreicht.

Intramedia-Vergleich: Bewertung und Vergleich der Leistungsdaten zwischen verschiedenen Produkten einer gleichen Mediengruppe / Kategorie.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Kino / Kontaktsumme eines Kinopools: Gibt an, wie viele Kinobesuche in einer Woche in den Kinos eines Kinopools anfallen.

Kino / Wochenreichweite eines Kinopools: Gibt an, wie viele Personen wöchentlich mindestens eine Kinovorstellung in einem Kino eines Kinopools besuchen. Geht eine Person in einer Woche öfters in ein Kino desselben Kinopools, zählt sie nur 1-mal.

Kinopool: Zusammenschlüsse bestimmter Kinos, z.B. Cinecom. Download PDF-Karte «Cinecom-Kino-Pools».

Konsumverhalten: Umfasst den (privaten) Verbrauch oder Gebrauch von Gütern.

Kontakt: Jeder Kontakt zwischen einer Person und einem Werbeträger bzw. einer Person und einem Werbemittel; Chance der Begegnung von Leser und Anzeige.

Kontaktkosten: >> Tausend-Kontakt-Preis / TKP, >> Durchschnittskontakt, >> Kontaktverteilung.

Kontaktverteilung: Gibt an, wie viele Personen einer definierten Zielgruppe wie oft mit allen im Streuplan gewählten Werbeträgern in Kontakt kommen. Im Gegensatz zum OTS-Wert (der die durchschnittliche Kontaktzahl pro erreichte Zielperson ausweist) zeigt die Kontaktverteilung, wie sich die Kontaktwahrscheinlichkeiten über alle erreichten Personen der Werbezielgruppe verteilen. >> Streuplan, >> Durchschnittskontakt, >> Kontakt, >> Kontaktkosten.

Kontrolle Feldarbeit WEMF-Studien: a) Telefonische Befragungen (>> CATI) erfolgen unter Aufsicht von institutseigenen Supervisoren und werden b) stichprobenmässig durch WEMF-Feldkontrolleure überprüft. c) Nachtelefonate werden bei ca. 5% der realisierten Interviews durchgeführt.

Kreuztabelle: Tabellarische Darstellung von zwei oder mehr Variablen mit deren Ausprägungen. >> MACH-Online, >> Variable.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Leader: Persönliches Brutto-Jahreseinkommen von mindestens 100’000 CHF und Erfüllung weiterer Kriterien. >> MA Leader, >> Top Leader.

Lebenswelten: Eine >> Segmentierung der Befragten der MACH Basic ergibt 6 in sich kohärente Personengruppen: «Learners», «Young Nokids», «Young Withkids», «Nokids», «Withkids», «Pensioners». Segmentierungskriterien: Alter, Erwerbstätigkeit, Haushaltszusammensetzung. Diese Lebenswelten werden auch in der >> MACH Consumer verwendet.

Lesedauer pro Ausgabe: Dieser Wert gibt an, wie lange in einer Ausgabe im Durchschnitt insgesamt gelesen wird, bevor sie endgültig auf die Seite gelegt wird. Die Lesedauer pro Ausgabe wurde in der MACH Basic 2000 bis 2002 sowie in der aktuellen MA Leader publiziert.

Lesemenge pro Ausgabe: Dieser Wert gibt an, wie viel vom Inhalt einer Ausgabe (= alle Seiten) im Durchschnitt beachtet wird. Die Angabe Lesemenge = 0,8 bedeutet z.B., dass durchschnittlich 80% aller Seiten in einer Ausgabe eines Titels von seiner Leserschaft beachtet werden. Bei der Lesemenge handelt es sich um einen Nettowert. Die Lesemenge pro Ausgabe wurde in der MACH Basic 2000 bis 2002 sowie in der aktuellen MA Leader publiziert.

Leser pro Exemplar (LpE): Teilt man die Gesamtleserschaft einer Ausgabe eines Titels durch die Auflage dieses Titels, die den Lesermarkt erreicht, dann erhält man die Anzahl Leser pro Exemplar. Die Formel lautet: LpE = Reichweite des Titel in Tsd. Leser / Auflage des Titels (Exemplare). >> Beglaubigte Auflage.

Leserkategorien: >> Heavy User, >> Medium User, >> Light User.

Letztes Erscheinungsintervall: >> Erscheinungsintervall, letztes.

Light User: Print: lesen normalerweise 2 oder weniger von 6 aufeinander folgenden Nummern eines Titels. Kino: Kinobesuch weniger als alle 3 Monate. Internet / Radio / TV: Nutzung 1-mal pro Woche oder seltener. Websites: Nutzung seltener als 1-mal pro Woche. >> Medium User, >> Heavy User.

LpA: >> Reichweite LpA.

LpE: >> Leser pro Exemplar.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

MA: Steht für Media-Analyse. Bei den MAs (z.B. MA Leader) handelt es sich um Auftragsstudien, die nicht notwendigerweise von der ganzen Branche, sondern ggf. nur von einer Gruppe von Verlagen in Auftrag gegeben werden.

MA Comis: Liefert vergleichende Angaben über die Nutzer (Quantität und Struktur) von relevanten Websites. Da die MA Comis auch noch vielfältige Marktdaten umfasst, stellt sie vom Studientyp her eine sog. Zielgruppen-Studie (oder Markt-Medien-Studie) dar. Methode und Stichprobe: Personen ab 14 Jahren aus der Deutsch- oder Westschweiz, die in den letzten 6 Monaten das Internet genutzt haben. Auswahl der rund 3’400 Zielpersonen erfolgte nach einem >> Random-Quota-Verfahren. Anschliessend >> Gewichtung. Publikation: 1-mal pro Jahr (September), letzmals im September 2005.

MA IT-Business: Gibt Auskunft darüber, wie sich die Betriebe in der Deutschschweiz über Informations- und Telekommunikationstechnologien (IT/TK) informieren. Kleinst, Klein-, Mittel- und Grossbetriebe werden in die Befragung einbezogen. Methode und Stichprobe: Zufallsselektion aus dem aktuellen Betriebs- und Unternehmensregister des Bundesamtes für Statistik, Bedingung: mindestens 6 Beschäftigte. Kombinierte telefonische (>> CATI) und schriftliche Befragung in drei Phasen. Stichprobe: ca. 900 Betriebe.

MA Leader: Schweizerische Markt- und Medienstudie über Führungskräfte in Wirtschaft und Verwaltung. Liefert Medien-, Betriebs- und Konsuminformationen über sie aus einer Quelle und sorgt in den beiden wichtigen Bevölkerungssegmenten >> Leader und >> Top Leader für Transparenz. Methode und Stichprobe: Selektion aus repräsentativen Zufallsstichproben und Überprüfung in Screening-Interviews (>> Screening). Zweiteilige telefonische Befragung (>> CATI), Unterstützung durch Zeigematerial. Ca. 3’400 Interviews. Durchführung der MA-Leader-Studie alle 2 Jahre.

MA Net: Diese Internetnutzer-Studie gibt Auskunft über die Anzahl und Zusammensetzung der Internetnutzer in der Schweiz und Liechtenstein sowie über den Zweck der Nutzung. Untersuchungsgegenstand ist das Internet in globo (und nicht einzelne Sites bzw. Angebote). Methode und Stichprobe: repräsentative Stichprobe in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein (ab 14 Jahren). Telefonische Befragung (CATI), ca. 23’000 Interviews pro Jahr. Publikation: Die Ergebnisse der MA Net basieren jeweils auf einem Befragungszeitraum von 6 Monaten und werden 2-mal pro Jahr im WEMF-Report publiziert.

MA Strategy: Dieses Planungstool für die strategische Mediaplanung bietet als Intermediastudie wertvolle Unterstützung bei der intermedialen Evaluation der verschiedenen Mediengattungen und Einzelmedien. Durch die Verknüpfung von Konsumdaten und Typologien (>> MACH Consumer) mit Daten der Mediennutzung für die Bereiche Print, Fernsehen, Radio, Kino und Internet (>> MACH Basic) ermöglicht diese Studie eine systematische Analyse des Medienmarkts. Methode und Stichprobe: repräsentative Stichprobe in der Schweiz und in Fürstentum Liechtenstein, auf Basis der >> MACH Basic mit ca. 23’000 Interviews pro Jahr resp. >> MACH Consumer mit ca. 11’000 Interviews. Publikation: 1-mal pro Jahr, jeweils im November.

MACH: Steht für Media-Analyse Schweiz. Ist ein Forschungssystem, bei dem die beteiligten Studien aufeinander abgestimmt sind. Die MACH-Studien (>> MACH Basic und >> MACH Consumer) bilden i.d.R. immer die ganze Branche ab.

MACH Basic: Die nationale Leserschaftsstudie der Schweiz. Versorgt den Schweizer Werbemarkt mit den «offiziellen Reichweiten» der Schweizer Zeitungen und Zeitschriften (über 350 Titel und Titelkombinationen). Methode und Stichprobe: Repräsentative Stichprobe in der Schweiz (ab 14 Jahren) und im Fürstentum Liechtenstein, ca. 23’000 telefonische Interviews (>> CATI) pro Jahr. Publikation: 2-mal pro Jahr (März und September).

MACH Consumer: Grösste Konsum-Medien-Studie der Schweiz. In dieser Studie werden Konsumverhalten und Mediennutzung miteinander verknüpft. Methode und Stichprobe: Auf Basis der telefonischen MACH-Basic-Befragung wird alle 2 Jahre eine schriftliche Befragung durchgeführt mit ca. 11 000 Interviews. In den Zwischenzeiträumen erfolgen Anpassungen der Mediendaten an die jeweils publizierten MACH Basic-Studien. Publikation: 2-mal pro Jahr (März und September).

MACH Online: Auswertungsprogramm für WEMF-Studien.

MACH Radar: Die Studie, bei der psychografische Kriterien mit den Konsum- und Mediendaten verknüpft werden können und der Anwender somit Informationen über die Positionierung von Produkten, Marken, Dienstleistungen, Einkaufskanälen und Printmedien erhält.

MACH-Grundgesamtheit: Wohnbevölkerung der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein: a) ab 14 Jahren, b) in Privathaushalten mit eingetragenem Telefonfestanschluss, c) sprachlich assimiliert. >> MACH Basic.

Marketing: Umfasst alle marktgerechten und marktgerichteten Aktivitäten eines Unternehmens.

Marketing-Mix: Kombination des Marktbearbeitungsinstrumentariums wie Markt- und Produktforschung, Produktplanung und -gestaltung, Preispolitik, Werbung, Verkaufsplanung, Vertrieb, Kundendienst usw.

Marktpotenzial: Die realistisch-maximale Aufnahmefähigkeit eines Marktes für eine bestimmte Produktart (ausgedrückt in Mengen- oder Werteinheiten).

Marktvolumen: In einer bestimmten Zeitperiode zwischen allen Marktteilnehmern tatsächlich ausgetauschte Waren (ausgedrückt in Mengen- oder Werteinheiten).

Media-Mix: Mediaplan, der verschiedene Medien gewichtet und berücksichtigt, um optimale Reichweiten kosteneffizient zu erreichen.

Mediaevaluation: Beurteilung und Bewertung von >> Mediaplänen.

Mediaplan: Kombination von verschiedenen Werbeträgern. Enthält die einzelnen Elemente der Mediaplanung, wie z.B. >> Reichweite, >> Tausend-Leser-Preis, >> Tausend-Kontakt-Preis, >> OTS, >> GRP, Termine, Budget und Einsatzorte.

Mediaplanung: Planung des Mediaeinsatzes unter Berücksichtigung von qualitativen und quantitativen Faktoren, abgestimmt auf die Zielgruppe und die Werbeziele.

Mediaselektion: Mehrstufige Auswahl der Medien in der Planung nach diversen Vorgaben und Kriterien.

Medium User: Print: lesen normalerweise 4 oder 3 von 6 aufeinander folgenden Nummern eines Titels. Kino: Kinobesuch mindestens alle 3 Monate. Internet / Radio / TV: Nutzung mehrmals pro Woche. Websites: Nutzung 1-mal pro Woche. >> Heavy User, >> Light User.

Millionen-Zürich: Download PDF-Karte «Sondergebiet Millionen-Zürich».

Mittelland: Download PDF-Karte «Sondergebiet Mittelland».

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Net-Audit: Liefert beglaubigte Zugriffsdaten (PageImpressions, Visits, Use Time, Unique Client) für Websites. Hat zum Ziel, der Werbewirtschaft und den Website-Betreibern verlässliche und vergleichbare Website-Zugriffsdaten (sitezentriert) zur Verfügung zu stellen. Methode und Teilnehmer: Die Messung erfolgt nach einheitlichen, den weltweiten Standards der IFABC (International Federation of Audit Bureaus of Circulation) genügenden Regeln mit Hilfe des sog. SZM-Systems (Skalierbares Zentrales Messsystem). Wer teilnehmen will, kann sich selbst bei der WEMF anmelden. Die gemessenen Zugriffsdaten werden regelmässig im Sinne eines Audits stichprobenweise überprüft. Publikation: monatlich online, jeweils zu Monatsbeginn. >> Heatmap.

Nettostichprobe: Tatsächlich befragte Personen. >> Bruttostichprobe, >> Non-response.

Non-response: Interviewausfälle (Verweigerungen, nicht erreicht, Krankheit usw.). >> Nettostichprobe, >> Bruttostichprobe.

Normalauflage: Einige Zeitungen werden sowohl in einer Normal- als auch in einer Grossauflage verbreitet, die in der Regel 1-mal pro Woche erscheint und gratis an alle Haushalte eines bestimmten Gebiets verteilt wird. Mit bestimmten Zusatzfragen und einem speziell entwickelten Auswertungsmodell wird das Leseverhalten für Normalauflagen (N) und für Grossauflagen (G) ermittelt und getrennt ausgewiesen. >> Grossauflagen.

Normative Frage: Erfasst das übliche Verhalten («normalerweise»), gemäss Aussage der Auskunftsperson.

Nutzerkategorien: >> Heavy User, >> Medium User, >> Light User.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

OTS: Abkürzung für Opportunity to see, >> Durchschnittskontakt.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

PageViews oder PageImpressions

PageViews bezeichnen die Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Benutzer mit einer potentiell werbeführenden HTML-Seite. Sie liefern ein Maß für die Nutzung einzelner Seiten eines Angebotes. Liegt dem Web-Angebot ein Layout zugrunde, das Werbeanteil und Inhalt (Content) einer Seite technisch trennt, so zählt jeder Sichtkontakt mit einer Content-Seite zusätzlich als PageView für den zugehörigen Werbeanteil

Die Summe der PageImpressions einer Site vermittelt einen Eindruck von der Intensität und Dauer (nicht in Zeit, sondern in Seiten gemessen), mit der ein redaktionelles Angebot genutzt wird. Sie bezieht sich nur auf Abrufe von Content-Pages, alle Werbe-, Navigations- und sonstigen PageImpressions zählen nicht mit.

Page Yield Page Yield (Seitenertrag) bezeichnet den Nettoertrag pro Tausend Page Impressions.

Panel-Erhebung: Ausgewählte Personen / Haushalte, die während einer bestimmten Zeitperiode regelmässig befragt werden.

Pi-Wert Kino (Kontaktwahrscheinlichkeit): Mit der Kalibrierung der Kinobesuchswahrscheinlichkeiten werden pro Interview individuelle Kontaktchancen (Pi) geschätzt. Diese Schätzung wird in mehreren Struktursegmenten der Stichprobe durchgeführt. Der Schätzwert berechnet sich aus der Anzahl Personen, die in den letzten 7 Tagen im Kino gewesen sind. >> Kino, >> Kino / Wochenreichweite eines Kinopools.

Pick-ups pro Ausgabe: Dieser Wert gibt an, wie häufig eine Ausgabe eines bestimmten Titels im Durchschnitt von seiner Leserschaft zum Lesen / Blättern in die Hand genommen wird, bevor sie endgültig auf die Seite gelegt wird. Da Printtitel relativ langlebig sind, hat normalerweise dieselbe Ausgabe eines Titels X im Gegensatz zu Sendungen oder Werbespots in den «flüchtigen» elektronischen Medien Y mehrere Nutzungsakte. Diese kontaktqualifizierende Angabe kann nur für Titel berechnet werden, die über einen genügend grossen >> WLK verfügen. Die Pick-ups pro Ausgabe wurde in der MACH Basic 2000 bis 2002 publiziert sowie in der aktuellen MA Leader.

Projektion: Hochrechnung der Stichprobe auf die Grundgesamtheit. Die gesamte Leserschaft wird aus der betreffenden Stichproben-Reichweite auf die Grundgesamtheit hochgerechnet. Wird normalerweise gerundet in 1’000 Leser/-innen angegeben. Die Formel lautet: Universum / 1’000 x Reichweite (%) / 100. >> MACH-Grundgesamtheit.

Psychografie: Charakterisierung von Personen nach Einstellungen und Werthaltungen zur Erklärung des Käufer- und Konsumverhaltens.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Qualitative Marktforschung: Forschung mit dem Ziel, Bewertungen, Motivationen, Einstellungen und Vorstellungsbilder zu ermitteln.

Quantitative Marktforschung: Datenerhebung anhand standardisierter Untersuchungsmethoden, die eine statistische >> Repräsentativität der Ergebnisse gewährleisten sollen.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Random: Englisch = Zufall. Spielt v.a. bei Stichprobenverfahren eine Rolle. >> Stichprobe / Random-Sample, >> Stichprobe / Random-Quota-Sample, >> Zufallsstichprobe.

Random-Quota-Sample: >> Stichprobe / Random-Quota-Sample.

Recency-Frage: Betrifft den Zeitpunkt, wann ein Titel zum letzten Mal in die Hand genommen wurde, um darin zu lesen oder zu blättern.

Recognition-Test: Wiedererkennung z.B. einer Werbebotschaft aufgrund von Originalvorlagen.

Regionen: Suisse romande, Alpen und Voralpen, Westmittelland, Ostmittelland, Svizzera italiana, Liechtenstein. Download PDF-Karte «WEMF-Gebietskarte».

Reichweite (Nettoreichweite): Die Reichweite gibt – entweder in Prozent oder als Hochrechnung (Projektion) – an, wie viele Leser eine durchschnittliche Ausgabe eines bestimmten Titels hat. Die Reichweite bzw. Leserschaft einer Ausgabe eines Titels kann man mit Hilfe verschiedener Fragestellungen bzw. aufgrund direkter Auswertungen der Antworten oder aufgrund mathematischer Berechnungen ermitteln. >> Bruttoreichweite.

Reichweite LpA (Leser pro Ausgabe): Die Reichweite LpN eignet sich nur für die Bestimmung der Grösse von Leserschaften, nicht jedoch für weiterführende Aufgaben der Mediaplanung wie etwa die Berechnung von Kontaktsummen, Kontaktverteilungen usw. Um diese berechnen zu können, wird jeder Leser nicht nur gefragt, ob er einen bestimmten Titel innerhalb seines letzten Erscheinungsintervalls genutzt hat (>> Recency-Frage), sondern auch, wie oft er diesen Titel normalerweise nutzt (>> Frequency-Frage). Aus diesen Angaben wird für jede Person im >> WLK eines Titels eine Kontaktwahrscheinlichkeit berechnet. Die Summe dieser Wahrscheinlichkeiten ergibt die Reichweite LpA. Die Höhe der Reichweiten LpA und >> LpN ist immer identisch, da die individuellen Kontaktwahrscheinlichkeiten so berechnet werden, dass sie in ihrer Summe den Reichweitenwert LpN ergeben. Der Unterschied zwischen den Reichweiten LpA und LpN liegt nicht im Ergebnis (= Höhe der Titelreichweiten), sondern in der Art und Weise, wie sie zustande kommen: Die Reichweite LpN ergibt sich direkt aus der Befragung, die Reichweite LpA hingegen aus der Summe der berechneten individuellen Kontaktwahrscheinlichkeiten.

Reichweite LpN (Leser pro Nummer): Die Reichweite LpN ergibt sich direkt aus dem Anteil der Befragten, die einen bestimmten Titel innerhalb seines letzten Erscheinungsintervalls gelesen oder durchgeblättert haben. Da man von der Reichweite LpN keine Wahrscheinlichkeiten ableiten kann, ist sie für die Mediaplanung ungeeignet. Aus diesem Grund wird für die Mediaplanung die >> Reichweite LpA verwendet.

Repräsentativität: Jedes Element der Grundgesamtheit hat die gleiche, berechenbare und von Null verschiedene Chance, ausgewählt zu werden; die einzelnen Elemente der >> Stichprobe werden zufällig ausgewählt (Definition aus der Sicht der Wahrscheinlichkeitstheorie). Vertrauensbereich (Fehlergrenzen) kann angegeben werden. Ausgewählte Teilmenge stellt ein verkleinertes, aber wirklichkeitsgetreues Abbild der >> Grundgesamtheit dar.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Sample: Englisch = Stichprobe. >> Stichprobe.

Screening: Selektion von Zielgruppen durch >> Filterfragen.

Segmentierung: Aufteilung des Gesamtmarktes in homogene Gruppen, die sich möglichst wenig überschneiden.

Signifikanz: Statistische Sicherheit. >> Vertrauensbereich.

SKS (Seitenkontakt-Summe): Quantifizierung der Brutto-Leserschaft einer durchschnittlichen Seite (= Seitenkontakte) in der Ausgabe eines Titels. Schritt in Richtung Quantifizierung von Kontakten mit Inseraten (= Werbemittelkontakte). Die Formel lautet: Die SKS ergibt sich aus der Multiplikation der hochgerechneten Gesamtleserschaft eines Titels mit dessen >>APX-Wert. SKS = Leserschaft in Tausend x APX. Die SKS wurde in der MACH Basic 2000 bis 2002 publiziert.

Sondergebiet Millionen-Zürich: Download PDF-Karte «Sondergebiet Millionen-Zürich».

Sondergebiet Mittelland: Download PDF-Karte «Sondergebiet Mittelland».

Sondergebiet Südostschweiz: Download PDF-Karte «Sondergebiet Südostschweiz».

Sondergebiet VD +: Download PDF-Karte «Sondergebiet VD+».

Soziodemografie: Beschreibt die wesentlichen personenbezogenen Merkmale wie Geschlecht, Alter usw. sowie status-/gesellschaftsbezogene Merkmale wie Berufstätigkeit, Einkommen usw. >> Demografie.

Standardisiertes Interview: Genau ausformulierter Fragebogen, der die Reihenfolge einzelner Fragen exakt vorgibt, ebenso wie jede erlaubte Erklärung / Antwortmöglichkeit.

Stichprobe: Nach wissenschaftlichen Regeln aus einer >> Grundgesamtheit herausgenommene Teilmenge. Gegensatz zur >> Vollerhebung.

Stichprobe / Random-Quota-Sample: Verkleinertes Modell der Grundgesamtheit, wobei die Auswahl in der ersten Stufe zufällig (at random) erfolgt und in der zweiten Stufe nach vorgegebenen Merkmalsausprägungen (Quoten) vorgegangen wird. >> Random, >> Zufallstichprobe.

Stichprobe / Random-Sample: Verkleinertes Modell der Grundgesamtheit, mit Zufallsauswahl. >> Random, >> Zufallsstichprobe.

Stichprobe / stratifizierte zweistufige Zufallsauswahl: Stratifiziert = geschichtet, Strata / Schicht bei der >> MACH Basic: Vorgabe der pro Wochentag und PLZ-Gebiet zu realisierenden Interviews. 1. Stufe: zufallsmässige Auswahl von Telefonnummern privater Haushalte aus einem Telefonverzeichnis (ohne nicht eingetragene Nummern), 2. Stufe: zufallsmässige Auswahl der im Haushalt zu befragenden Zielperson(en).

Stratifizierte Stichprobe: >> Stichprobe / stratifizierte zweistufige Auswahl.

Streuplan: Auch Verbreitungsplan oder Verteilplan genannt. Enthält alle Termine und technischen Angaben für die Schaltung von Werbung.

Struktur: Zusammensetzung der Leserschaft eines Titel oder Zusammensetzung der >> Grundgesamtheit.

Südostschweiz: Download PDF-Karte «Sondergebiet Südostschweiz».

Survey: Studie, Umfrage, Untersuchung.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Tausend-Kontakt-Preis (TKP): Kennziffer zur Beurteilung des Verhältnisses zwischen den Werbemittelkosten (z.B. eines Mediaplans) und der Grösse der mit dem >> Mediaplan erreichten Bruttoleserschaft (= Kontaktsumme). >> Mediaplanung. Die Formel lautet: TKP = Werbemittelkosten / Bruttoreichweite in Tsd.

Tausend-Leser-Preis (TLP): Kennziffer zur Beurteilung des Verhältnisses zwischen den Werbemittelkosten (z.B. eines Mediaplans) und der Grösse der mit dem >> Mediaplan erreichten (Netto-)Leserschaft. Die Formel lautet: TLP = Werbemittelkosten / Nettoreichweite in Tsd. (Bemerkung: Nettoreichweite in Tsd. entspricht der Projektion.) >> Mediaplanung.

Teil-Wirtschaftsgebiete / WEMF Teil-Wirtschaftsgebiete: Download PDF-Karte «WEMF Teil-Wirtschaftsgebiete».

Titelgruppen: Klassifizierung aller Titel der MACH Basic gemäss der neuen Typologie der Schweizer Presse. In der MACH Basic werden ab 2005 ausgewiesen: Tagespresse I – Tagespresse II – Tagespresse III – regionale Wochenpressse I – regionale Wochenpressse II – regionale Wochenpressse III – Sonntagspresse – Illustrierte / allgemeine Themen – News- und Themenpressse – Programmpresse – Frauen – Finanz- und Wirtschaftspresse – Hobby – Gesundheit / Körperpflege/ Erziehung – Politik / Kultur – demografische Gruppen – Kunden- und Wirtschaftsinformation – Sport – übrige Spezialpresse – Fachpresse. >> MACH Basic.

Titelkombinationen: Zusammenschluss von Titeln, die von Werbeauftraggebern zu einem bestimmten Preis gemeinsam belegt werden. Dieser Preis ist in der Regel günstiger als bei Einzelbelegung der Titel.

TKP: >> Tausend-Kontakt-Preis.

TLP: >> Tausend-Leser-Preis.

Top Leader: Persönliches Brutto-Jahreseinkommen von mindestens 140’000 CHF und Erfüllung weiterer Kriterien. >> MA Leader, >> Leader.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Unique Visitor / Nutzer pro Tag / Nutzer pro Woche / weitester Nutzerkreis / Reichweite
Als Unique Visitor wird ein Internetnutzer bezeichnet, der mindestens einmal pro Berichtszeitraum (üblicherweise Monat) ein Angebot (z.B. eine Website oder ein Verbund von Websites) nutzt. Die Reichweite eines Angebots ist die Anzahl seiner Unique Visitor im Verhältnis zur Grundgesamtheit derjenigen Nutzer, die im Berichtszeitraum das Internet mindestens einmal besucht haben.

Unique Client: Anzahl PCs (Clients), von denen auf eine Website zugegriffen wird. Die Unique Clients werden über permanente Cookies sowie weitere Identifikationsmerkmale ermittelt. >> Net-Audit.

Universum: >> Grundgesamtheit.

Use Time: Mittlere Dauer eines Visits (Website). >> Net-Audit.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Variable: Merkmal mit verschiedenen Ausprägungen. >> Kreuztabelle.

VD+: Download PDF-Karte «Sondergebiet VD+».

Verbreitungsdaten der Schweizer Presse: Diese im Auftrag des VSW Verband Schweizerischer Werbegesellschaften durchgeführte Erhebung über die Verbreitung von Zeitungen, Kombinationen, Beilagen, Grossauflagen, Anzeigern und Amtsblättern zeigt die geografische Verteilung bzw. die Verbreitung eines Presseorgans und dient der Planung regionaler und lokaler Werbekampagnen. Diese Daten sind insbesondere im lokalen Raum wichtige Beurteilungsgrössen, um Werbekampagnen lokaler Werbeauftraggeber beurteilen und optimieren zu können. Die Verbreitungsdaten zeigen, wie viele Haushalte in einem geografisch definierten Raum durch Printobjekte erreicht werden. Dagegen misst die Leserschaftsforschung in der Regel, wie viele Personen durch die Printmedien erreicht werden. >> MACH Basic. Publikation / Zugang: Die Daten können unter www.mediaperformance.ch abgerufen werden (passwortgeschützt).

Vertrauensbereich: Unschärfebereich bei Ergebnissen aufgrund von Stichproben. Eine Zufallsstichprobe kann keine exakten Angaben über die untersuchte Grundgesamtheit liefern; die aufgrund einer Stichprobe gewonnenen Ergebnisse gelten für die Grundgesamtheit nur innerhalb eines bestimmten Vertrauensbereichs. Der Vertrauensbereich lässt sich für einen Sicherheitsgrad von 95 Prozent (2σ) Zutreffenswahrscheinlichkeit nach der folgenden Formel berechnen: = +/- 2*√p*q/n, wobei p = Prozentanteil eines Merkmales in der Stichprobe (z.B. LpA in %), q = 100 – p, n = Grösse der Stichprobe (Fallzahl). Der (berechenbare) Vertrauensbereich ist von zwei Grössen abhängig: von der Stichprobengrösse und von der Antwortverteilung. Es gilt: je grösser die Stichprobe, desto kleiner der Vertrauenbereich. Und: je grösser die Differenz zwischen den bejahenden und den verneinenden Antworten, desto kleiner der Vertrauensbereich.

Visits: Zusammengehörige Nutzungsvorgänge auf Websites. In >> Net-Audit werden diejenigen PageImpressions eines Internetusers zu einem Visit zusammengefasst, zwischen denen die zeitliche Distanz maximal 30 Minuten beträgt. Kehrt ein User nach mehr als 30 Minuten auf eine Website zurück, wird im System ein neuer Visit gezählt.

Ein Visit bezeichnet einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang (Besuch) eines WWW-Angebots. Er definiert den Werbeträgerkontakt. Als Nutzungsvorgang zählt ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internet-Browsers auf das aktuelle Angebot, wenn er von außerhalb des Angebotes erfolgt

Vollerhebung: Erfassen von Informationen bei allen Personen der >> Grundgesamtheit. Gegensatz: >> Stichprobe.

Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Weitester Leserkreis (WLK) / Weitester Nutzerkreis (WNK): Print: Titel in den letzten 6 Monaten in der Hand gehabt, um darin zu lesen oder zu blättern. Kino: Kinobesuch in den letzten 6 Monaten. Internet/Website/Radio/TV: Nutzung in den letzten 6 Monaten.

WEMF AG für Werbemedienforschung: Die WEMF ist eine neutrale und nicht gewinnorientierte Forschungsorganisation. Ihre vorrangige Aufgabe ist es, der Werbewirtschaft und den Medienbesitzern kontinuierlich neutrale und vergleichende Daten über den Schweizer Werbe- und Mediennutzermarkt – mit Schwerpunkt Lesermarkt – zu liefern. Zu diesem Zweck führt die WEMF zahlreiche Branchenstudien durch und erarbeitet Branchenstatistiken. Die Gesellschaft wurde 1964 gegründet, und seit 1992 sind die drei Verbände Schweizer Presse, Presse romande und der Verband Schweizerischer Werbegesellschaften VSW Träger des Vereins WEMF AG für Werbemedienforschung.

Werbeaufwand der Schweiz: Die im Auftrag der Stiftung Werbestatistik Schweiz von der WEMF durchgeführte Erhebung gibt Auskunft über die Nettobeträge, die die Werbeauftraggeber für die Streuung ihrer Werbebotschaften in Laufe eines Jahres in die wichtigsten Werbemedien investiert haben (Netto-Werbeausgaben). Erfasst werden folgende Medienkategorien: Presse, Fernsehen, Radio, Kino, Teletext, Aussenwerbung, Adressbücher, Messen und Ausstellungen. Diese Erhebung wird jedes Jahr durchgeführt.

Werbemittel: Inserate / Anzeigen in Tageszeitungen und Zeitschriften, Spots im TV und Radio u.a.

Werbeträger: Printmedien, TV, Radio, Kino, Plakat, Internet u.a.

Wirtschaftsgebiete: Download PDF-Karte «WEMF-Gebiete».

WLK / WNK: >> Weitester Leserkreis / Weitester Nutzerkreis.


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Die wichtigsten Begriffe aus der Werbe- und Medienwelt kurz erklärt.

Zufallsstichprobe: >> Stichprobe / Random-Sample.

Zusatzauflage: Unterschied zwischen der >> Grossauflage und der >> Normalauflage eines Titels.